Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 5. August 1901: Tod der Kaiserin Friedrich in Kronberg
    Die ehemalige Kaiserin Victoria (von Großbritannien und Irland), seit dem Tod ihres Mannes, des deutschen Kaisers Friedrich III. auch „Kaiserin Friedrich“ genannt, stirbt im Beisein ihres Sohnes, Kaiser Wilhelms II., auf ihren Witwensitz Schloss Friedrichshof bei Kronberg im Taunus. Inoffiziell wird als Todesursache der Sechzigjährigen Krebs angegeben. Kaiser Wilhelm II. ordnet in einem ... »Details
  2. 8. August 1901: König Edward VII. von England Kurgast in Bad Homburg
    Edward VII. von Großbritannien, seit dem 22. Januar 1901 König des Vereinigten Königreichs von Großbritannien und Irland und Kaiser von Indien, trifft zum letzten Mal zur Kur in „Ritters Park-Hotel“ in Bad Homburg ein. Als Prince of Wales war er stets ein gern gesehener Stammgast in der Kurstadt am Taunus.(OV) ... »Details
  3. 17. August 1901: Eröffnung des Gewerkschaftshauses in Frankfurt
    In Frankfurt am Main wird das Gewerkschaftshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) seiner Bestimmung übergeben. Das an der Ecke Allerheiligenstraße / Stoltzestraße liegende Haus dient als Arbeiterherberge und für größere Versammlungen. Außerdem haben das Gewerkschaftkartell, das Arbeitersekretariat und eine große Zahl von Gewerkschaften ihre Büros und Arbeitsnachweise in ... »Details
  4. 19. August 1901: Kaiser Wilhelm II. gibt von Wilhelmshöhe aus eine Kabinettsordre heraus
    Kaiser Wilhelm II., der sich in Schloss Wilhelmshöhe in Kassel aufhält, gibt eine Kabinettsordre „über die Übersiedlung der Angehörigen von Mitgliedern der ostasiatischen Besatzungsbrigade nach China.“(OV) ... »Details
  5. 24. August 1901: Eröffnung der Mainschleuse in Offenbach
    Mit der Einweihung der Mainschleuse in Offenbach am Main wird die Großschifffahrt auf dem Main zwischen Frankfurt am Main und Offenbach eröffnet. 1888 hatte die Großherzogliche Handelskammer in Offenbach am Main an das Ministerium des Innern in Darmstadt die Bitte gerichtet, zu erwirken, dass die Kanalisierung bis nach Offenbach weitergeführt werde. Auch die Stadt Hanau trat in der Frage einer ... »Details
  6. September-November 1901: Weiterhin erheblicher Arbeitskräftemangel in der Landwirtschaft
    Der Kasseler Regierungspräsident August von Trott zu Solz (1855–1938) berichtet dem Kaiser am 18. Dezember 1901 für die Monate September bis November, der Arbeitermangel auf dem Land und die Unzulänglichkeit der Qualität des ländlichen Gesindes hätten sich bei dem häufigen Witterungswechsel in der Erntezeit besonders bemerkbar gemacht, so dass die Ernte nur langsam habe eingebracht werden ... »Details
  7. 1. September 1901: Elektrizitätswerk in Gießen in Betrieb
    Das mit Generatorgas und Wasserkraft betriebene Elektrizitätswerk am unteren Lahnwehr in Gießen nimmt seinen Betrieb auf. Angestoßen wurde der Bau des städtischen Werkes durch Planungen der Königlichen Eisenbahndirektion in Frankfurt am Main, die den Gießener Bahnhof nicht länger mit Gas beleuchten wollte.1=Bereits 1892 hatte ein Ingenieur versucht, eine Konzession zur Errichtung eines ... »Details
  8. 9.-13. September 1901: Einquartierungen während der Manövertage in Frankenberg
    Nach Angaben der Frankenberger Zeitung werden während des Manövers vom 9. bis 13. September in Frankenberg 157 Offiziere und 2.968 Soldaten mit 286 Pferden einquartiert. Die während des Manövers notwendige Einquartierung der ansonsten kaserniert untergebrachten Soldaten, sprich: ihre Zuweisung und Aufnahme in zivile Unterkünfte, ist im Deutschen Reich durch gesetzliche Verordnungen geregelt. ... »Details
  9. 29.-30. September 1901: Versammlung der Nationalsozialen Vereinigung in Frankfurt
    In Frankfurt am Main findet am 29. September eine Vorversammlung zum Parteitag der Nationalsozialen Vereinigung (im Reich) statt. Pfarrer Friedrich Naumann (1860–1919) hält einen Vortrag zum Thema „Worauf beruhen unsre Hoffnungen des Sozialismus ?“ ... »Details
  10. 3. Oktober 1901: August Bebel Zeuge vor dem Landgericht Frankfurt
    Der Wiesbadener Regierungspräsident Richard Wentzel (1850–1916) berichtet, gegen den Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung „Volksstimme“ schwebe zur Zeit ein Verfahren wegen Beleidigung durch die Presse, begangen durch Veröffentlichung eines s.g. „Hunnenbriefes“. Die Strafkammer des Landgerichts in Frankfurt am Main habe am 29. August 1901 beschlossen, zunächst den ... »Details