Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 28. Oktober 1954: Zinn lehnt Wiedervereinigung von Mainz mit rechtsrheinischen Vororten ab
    Der hessische Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) lehnt die Wiederherstellung der Einheit der Stadt Mainz mit seinen rechtsrheinischen Vororten Amöneburg, Kastel und Kostheim ab. Dies teilt er seinem rheinland-pfälzischen Amtskollegen Peter Altmeier (1899–1977; CDU), der einen solchen Vorschlag unterbreitet und einen entsprechenden Staatsvertrag gefordert hatte, in einem ... »Details
  2. November 1954: Heinrich von Brentano in Büdingen
    In Büdingen spricht der Bundestagsabgeordnete der CDU Heinrich von Brentano (1904–1964). Hier äußert er sich zur Saarfrage und Pariser Verträgen. Von Brentano wird als künftiger Außenminister der Bundesrepublik gehandelt und stammt aus Hessen.(MB) ... »Details
  3. 1. November 1954: Misstöne zwischen den Oppositionsparteien
    Die hessische CDU äußert ihr Missfallen über die Ausfälle der FDP gegen die Union. Ihr Vorsitzender Dr. Wilhelm Fay (1911–1980) erklärt: ... »Details
  4. 1. November 1954: Schulpolitik wird zum Wahlkampfthema
    Der hessische Kultusminister Arno Hennig (1897–1963; SPD) wendet sich gegen die Forderung der CDU, die im Wahlkampf eine Schulpolitik frei von politischen Ideologien gefordert hatte. Vielmehr sieht der Minister in dieser Forderung einen Angriff auf die Lehrerschaft, da dieser indirekt der Vorwurf „politischer Hörigkeit“ gemacht werde. Ebenso sei das Verlangen, die Gesamtschule mit ... »Details
  5. 4. November 1954: VDK kündigt „Woche der offenen Herzen“ an
    Zugunsten von Kriegsversehrten kündigt der Verband der Kriegsbeschädigten (VDK) an, ab dem morgigen Freitag, die einwöchige Sammelaktion „Woche der offenen Herzen“ durchzuführen. Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) unterstützt das Vorhaben, das unter dem Motto „Die Toten mahnen – Vergeßt die Lebenden nicht“, und ruft die hessische Bevölkerung zu Spenden auf. ... »Details
  6. 5. November 1954: Änderung des Sonn- und Feiertagsgesetz beschlossen
    In der letzten Sitzung des Hessischen Landtages dieser Legislaturperiode wird die Gesetzesänderung zu Sonn- und Feiertagen in Hessen von der SPD und der CDU gegen die Stimmen der FDP angenommen. Die Freien Demokraten hatten für den Volkstrauertag die Formel „Gedenktag für die Toten beider Weltkriege und des Nationalsozialismus“ eingefordert und dem Volkstrauertag denselben gesetzlichen ... »Details
  7. 10. November 1954: Wahlkampfveranstaltung der FDP in Frankfurt
    In Frankfurt am Main spricht auf einer Wahlkampfveranstaltung der FDP der Bundestagsabgeordnete August-Martin Euler (1908–1966), auf der er die SPD-geführte Regierung Hessens kritisiert. Er betont, dass im Falle eines Wahlsieges der FDP und der Union durch ein Abkommen der beiden Parteien die christlichen Gemeinschaftsschule an die Stelle der Bekenntnisschule treten werde, was den ... »Details
  8. 19. November 1954: Beschwerde über SPD-Wahlplakat
    Der Vizepräsident des Hessischen Landtages,Dr. Ernst Schröder (1893–1976; CDU), fordert Landtagspräsident Otto Witte (1884–1963; SPD) auf, den Hauptausschuss einzuberufen. Der Ausschuss soll über einen Antrag Schröders entscheiden, der das Verbot eines SPD-Wahlplakates fordert, auf dem das hessische Landeswappen zu sehen ist. Dieses dürfe nicht für politische Werbung einer Partei ... »Details
  9. 19. November 1954: Strafanzeige gegen die FDP wegen Verleumdung des Wirtschftsministers
    Die hessische Staatskanzlei stellt gegen den Landtagskandidaten der FDP, Adam Euler (1919–1971) aus Altengronau, Strafanzeige wegen Verleumdung des hessischen Arbeits- und Wirtschaftsministers Heinrich Fischer (1895–1973; SPD). Die FDP hatte über auf Lastwagen montierte Lautsprecher verkünden lassen, dass der Minister wegen Landesverrats im Zuchthaus gesessen habe. Richtig ist, dass Fischer ... »Details
  10. 19. November 1954: Entschädigung und neue Wohnungen für Besatzungsgeschädigte
    Die Landesregierung verkündet, dass bis Ende des Jahres 1.900 neue Wohnungen bezugsfertig sind, für diejenigen, deren Häuser und Wohnungen im Zuge der Besatzung beschlagnahmt worden waren. Zudem wird künftig das Besatzungskostenamt den Ersatz von Gebäuden und beschädigtem Inventar vorschießen, um das Verfahren zu vereinfachen.(MB) ... »Details