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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- Juli 1951: Erste Bad Hersfelder-Festspiele in der Stiftsruine
In der Stiftsruine der im „Zonenrandgebiet“ liegenden nordhessischen Kleinstadt Bad Hersfeld finden erstmals die „Bad Hersfelder Festspiele“ statt. Unter der Leitung von Intendant Johannes Klein beläuft sich der erste Festspieletat auf 146.000 DM, auf dem Programm stehen drei Stücke, unter anderem „Das Salzburger große Welttheater“ von Hugo von Hofmannsthal (1874–1929). Schirmherr ... »Details - 1. Juli 1951: Hessische Judomeisterschaften in Wiesbaden
In Wiesbaden finden die hessischen Judomeisterschaften teil. rund 39 Sportler treten in verschiedenen Gewichtsklassen an. Folgende Hessische Meister stehen nun fest: Federgewicht: Hörn (Grünweiß Frankfurt); Leichtgewicht: Pflug (Wiesbaden); Weltergewicht: Etzel (Eintracht Frankfurt); Mittelgewicht: Baer (Wiesbaden); Halbschwergewicht: Köhler (Eintracht Frankfurt); Schwergewicht: Schwerdt ... »Details - 4. Juli 1951: Ministerpräsidet Zinn tritt für Sitz der Arbeitslosenversicherung in Kassel ein
Auf einem Treffen der hessischen Bundestagsabgeordneten tritt Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) für die Ansiedlung des Sitzes der Bundesanstalt für Arbeitslosenversicherung in Kassel ein. Zinn betont, dass Kassel über das größte Gebäude im Land verfüge, in dem die Versicherung untergebracht werden könne. Zudem erhofft er sich eine Belebung der nordhessischen Region. ... »Details - 4. Juli 1951: Zinn äußert sich zu Offenbacher Chancen Sitz der Branntweinmonopolverwaltung zu werden
Auf einem Treffen der hessischen Bundestagsabgeordneten in Bonn äußert sich Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) positiv über die Chancen von Offenbach am Main als Sitz der Branntweinmonopolverwaltung zu werden.(MB) ... »Details - 4. Juli 1951: Ergebnisloses Ende der ersten Verhandlungsrunde im Tarifstreit in der hessischen Metallindustrie
Die erste Verhandlungsrunde im Tarifstreit zwischen der IG Metall und dem Arbeitgeberverband der Hessischen Metallindustrie endet ohne Ergebnis. Die Verhandlungsführer der Arbeitgeberseite lehnen gemäß einer am 21. Juni getroffenen Vereinbarung zur Festlegung der Verhandlungsstrategie die gewerkschaftliche Lohnforderung (Erhöhung des Ecklohns um zwölf Pfennig pro Stunde) kategorisch ab und ... »Details - 5. Juli 1951: Stellvertretender Innenminister spricht auf Arbeitstagung der Polizei
Der stellvertretende hessische Innenminister Dr. Erich Schuster (geb. 1898) weist auf einer Arbeitstagung der Chefs der kommunalen Polizei Hessens und der Oberbeamten der staatlichen Polizei die Kritik des Bundeskanzlers Konrad Adenauer (1876–1967; CDU) von sich, dass die Länderregierungen nicht genug für die innerdeutsche Sicherheit eintreten zurück. Dr. Schuster weist daraufhin, dass der ... »Details - 5. Juli 1951: Erster Segelflug nach Ende des Zweiten Weltkriegs
Mit offizieller Genehmigung durch die Besatzungsbehörden wird der erste Segelflug in der Bundesrepublik nach Beendigung des Zweiten Weltkriegs auf dem kleinen Feldberg im Taunus durchgeführt. Aufgrund der schwierigen Witterungsbedingungen dauert der Flug nur rund sieben Minuten. In Oberems (Gemeinde Glashütten) endete der Flug. Gesteuert wurde das Flugzeug vom Wiesbadener Wilhelm Gerner.(MB) ... »Details - 10. Juli 1951: Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft kritisiert hessische Pensionspolitik
Die hessische Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) kritisiert die Kürzungen der Ruhegehälter und Witwenbezüge vom 1. April 1949, die in der Presse zudem als Lohnerhöhung dargestellt worden sind, scharf. Hessen sei das einzige Bundesland, das diesen Schritt gegangen ist und auch weiterhin gehen will. Mit Kürzungen der mittleren und höheren Pensionen werden die unteren aufgebessert. ... »Details - 11. Juli 1951: Hessischer Landtag berät Haushalt für 1951
Der Hessische Landtag beginnt seine Beratungen über den Haushalt für das Jahr 1951. Nach Berechnungen der Regierung schließt der Haushalt mit einem Defizit von 100 Millionen DM ab, das noch aus dem Jahr 1950 stammt. Um die Schuldenlast abzutragen, plant Finanzminister Heinrich Troeger (1901–1975; SPD) monatlich sechs Millionen DM bei den laufenden Betriebsmittel einzusparen. Troeger betont, ... »Details - 12. Juli 1951: Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft lehnt Lohnforderungen ab
Das branchenübergreifende Koordinierungsgremium der deutschen Wirtschaftsverbände, der am 23. Februar 1950 gegründete Gemeinschaftsausschuss der Deutschen Gewerblichen Wirtschaft, beschließt, alle gewerkschaftlichen Lohnforderungen abzulehnen. Dieser Entschluss, der am folgenden Tag als Erklärung zur „Lohn- und Preisfrage“ veröffentlicht wird0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, ... »Details
