Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 25. November 1963: Gedenkgottesdienste und Trauerfeiern für ermordeten US-Präsidenten Kennedy in Frankfurt
    Mit Gottesdiensten, Gedenkstunden in den Schulen, Kranz- und Blumenniederlegungen und einem Schweigemarsch von der Universität zum Römerberg trauern Tausende Bürgerinnen und Bürger in Frankfurt am Main um den am 22. November bei einem Attentat in Dallas getöteten US-Präsidenten John F. Kennedy. ... »Details
  2. 28. November 1963: Feierliche Schlüsselübergabe der Grenzschutzunterkunft „Dr.-Konrad-Adenauer“ in Ihringshausen
    In Anwesenheit zahlreicher Ehrengäste erfolgt in der im August 1963 von der Grenzschutzverwaltungsstelle „A Mitte“ übernommenen Bundesgrenzschutzunterkunft „Dr.-Konrad-Adenauer“ in Ihringshausen (etwa 4,5 Kilometer nordöstlich von Kassel) die feierliche Schlüsselübergabe. Bei der symbolischen Übergabe empfängt der erste Abteilungskommandeur, Oberstleutnant im Bundesgrenzschutz (BGS) ... »Details
  3. 11. Dezember 1963: Hessischer Landtag verabschiedet Sparhaushalt
    Der für das Jahr 1964 vom Hessischen Landtag verabschiedete Sparhaushalt in Höhe von 4,5 Milliarden DM liegt damit 13,5 Millionen DM unter dem Entwurf der Regierung. Der Abschluss des Sparhaushalts der Bundesregierung für das Jahr 1963 hingegen ist mit knapp einer Milliarde Mehrausgaben abgeschlossen worden.(FW) ... »Details
  4. 11. Dezember 1963: Verabschiedung des Landeshaushalts für das Jahr 1964
    Der Hessische Landtag verabschiedet in dritter Lesung mit den Stimmen von SPD und GDP den Landeshaushalt für das Jahr 1964. Der ordentliche Teil des Haushalts umfasst 3,853 Milliarden DM (gegenüber 3,709 Milliarden DM 1963) und schließt ausgeglichen ab. Der außerordentliche Haushalt sieht Ausgaben von 661 Millionen DM (1963: 594 Mio.) vor. Der Gesamthaushalt für das Jahr 1964 liegt damit um ... »Details
  5. 12. Dezember 1963: Eröffnung des Neubaus der Städtischen Bühnen in Frankfurt
    Mit einer abendlichen Aufführung des „Faust“ wird der Neubau der Städtischen Bühnen in Frankfurt am Main erstmalig der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. Am vorangegangenen Mittwoch hatte die zuständige Baubehörde das Haus für „spielreif“ erklärt, die Bauarbeiter wurden zur Generalprobe der Aufführungs-Premiere geladen. ... »Details
  6. 20. Dezember 1963: Beginn des großen Auschwitz-Prozesses in Frankfurt
    Nach jahrelangen Ermittlungen und der Eröffnung der gerichtlichen Voruntersuchung wird die „Strafsache gegen Mulka und andere“ (Aktenzeichen: 4 KS 2/63) – so die offizielle Bezeichnung des ersten Auschwitz-Prozesses – vor dem Landgericht Frankfurt am Main eröffnet. Verhandelt wird gegen 20 Angeklagte, von denen der frühere SS-Hauptssturmführer Robert Mulka (1895–1969), zwischen ... »Details
  7. 28. Dezember 1963: Tod des Komponisten Paul Hindemith in Frankfurt
    Nach einer mehrmonatigen Konzertreise, die den bereits zu Reisebeginn an einer Entzündung der Bauspeicheldrüse erkrankten Dirigenten und Komponisten nach Frankreich, Italien und Österreich führt, wird Paul Hindemith am 24. November in das Frankfurter Marienhospital eingeliefert. Dort stirbt der gebürtige Hanauer nach mehreren Schlaganfällen am 28. Dezember 1963.0=Vgl. Schubert, Paul ... »Details
  8. 1964: Zweites Deutsches Fernsehen bezieht Filmstudios in Wiesbaden
    Bereits im Spätsommer 1962 wird durch den Verwaltungsrat des ZDFs beschlossen, nicht in das provisorische Areal in Eschborn zu investieren, sondern in die Studios der Taunusfilm, gelegen „Unter den Eichen“ in Wiesbaden, umzuziehen. Dort soll die Produktion bis zu Inbetriebnahme des Mainzer Neubaus auf dem Lerchenberg fortgesetzt werden. Die Chefredaktion des ZDF verlegte ihre Arbeitsstätte ... »Details
  9. 1. Januar 1964: Opel erhöht die Prämien für Verbesserungsvorschläge von Mitarbeitern
    Die Adam Opel AG setzt angesichts des großen Resonanz der Belegschaft auf die gezielte Aufforderung, Verbesserungsvorschläge einzureichen, die Höchstgrenze für dafür gezahlten Prämiengelder deutlich herauf. Ab dem 1. Januar 1964 beläuft sich der Betrag der Höchstprämie für Mitarbeitervorschläge in den Werken Rüsselsheim und Bochum auf 10.000 DM, die Mindestprämie wird auf 20 DM ... »Details
  10. 23. Januar 1964: Zusammenarbeit des hessischen Verfassungsschutzes mit alliierten Diensten
    Vor dem Hauptausschuss des Hessischen Landtags bestätigen Vertreter des Hessischen Innenministeriums, dass das Hessische Landesamt für Verfassungsschutz „von alliierten Dienststellen auch solche Nachrichten erhalten habe, die aus der Zensur von Briefen und dem Abhören von Telefoneinrichtungen stammten.“ Wie der Vorsitzende des Hauptausschusses, der CDU-Landesvorsitzende Wilhelm Fay ... »Details
  11. 26. Januar 1964: Unvereinbarkeitserklärung der GDP/BHE in Hessen mit der rechtsextremen DRP
    Der Landesvorsitzende der Gesamtdeutschen Partei/BHE, Landwirtschaftsminister Gustav Hacker (1900–1979), erklärt bei einer Pressekonferenz in Marburg, jedes Mitglied der Partei in Hessen, „das sich zu Gesprächen über eine Zusammenarbeit mit der DRP oder anderen rechtsradikalen Gruppen“ hergebe, werde aus der Partei ausgeschlossen. Die GDP gehe einen eigenen, klaren Kurs und habe mit der ... »Details
  12. Februar 1964: Keyserling-Archiv wird in Darmstadt untergebracht
    Das Keyserling-Archiv wird von Innsbruck nach Darmstadt verlagert. Darüber einigten sich der Magistrat der Stadt und die Goedela Keyserling geb. von Bismarck-Schönhausen, die Wittwe Hermann Graf Keyserling. Auf der dortigen Künstlerkolonie Mathildenhöhe wurde 1920 von Keyserling die Schule der Weisheit gegründet. Aufgrund der Verfolgung durch die Nationalsozialisten emigrierte die Familie ... »Details
  13. 13. Februar 1964: Spektakuläre Entführung eines Jungen in Wiesbaden
    In Wiesbaden wird der siebenjährige Timo Rinnelt entführt und umgebracht. Der Sohn eines Wiesbadener Antiquitätenhändlers verschwindet rätselhafterweise jedoch zunächst allem Anschein nach nicht spurlos: mehrere Zeugen geben in den folgenden Tagen an, Timo an den verschiedensten Orten gesehen zu haben. Dennoch bleibt der Junge verschwunden. Daran ändert sich auch nichts, als Timos Eltern ... »Details
  14. 13. Februar 1964: Umfangreiche Jazz-Filmreihe in Wiesbaden
    Zwei Jahre nach der Eröffnung des Wiesbadener Jazz House wird dort eine internationale Jazz-Filmreihe gezeigt; bis dato einmalig in der Bundesrepublik.0=Vgl. Webpräsenz des Lebendigen Museums Online (LeMO) (eingesehen am 13.2.2021). Bereits zur Eröffnung des Jazz-Houses, das sich unter der Leitung zweier Journalisten und eines Rechtanwalts aus dem „Jazz-House-Club“ formierte, war dieses ... »Details
  15. 15. Februar 1964: Premiere von Hochhuths „Stellvertreter“ in Frankfurt
    Das Theaterstück „Der Stellvertreter. Ein christliches Trauerspiel“ des in Eschwege geborenen Schriftstellers Rolf Hochhuth (1931–2020) kommt auf der Freien Volksbühne Berlin in Frankfurt am Main zur Aufführung. Hochhuth behandelt in dem viel diskutierten Stück die Frage nach der Positionierung Papst Pius XII. (1876–1958) zum Nationalsozialismus und einer Mitschuld der katholischen ... »Details
  16. 26. Februar 1964: Kilius und Bäumler wieder Weltmeister im Eiskunstlaufen
    In der ausverkauften Dortmunder Westfalenhalle verteidigten Marika Kilius (geb. 1943; Frankfurt am Main) und Hans-Jürgen Bäumler (geb. 1942; Garmisch-Partenkirchen) gegen die Olympiasieger Ludmilla Belousowa (1935–2017) und Oleg Protopopow (1932–2023) aus der Sowjetunion erfolgreich ihren im Vorjahr in Cortina d'Ampezzo errungenen Weltmeistertitel.0=Vgl. Frankfurter Allgemeine Zeitung, ... »Details
  17. 3. April 1964: Eröffnung des Justus-Liebig-Hauses in Darmstadt
    Auf dem Gelände der zerbombten Darmstädter Altstadt wird der Mehrzweckkomplex des Justus-Liebig-Hauses eröffnet. Darmstadts Oberbürgermeister Ludwig Engel (1906–1975; SPD) übergibt das Volksbildungsheim der Öffentlichkeit im Rahmen einer Feierstunde zu der unter anderem Alt-Ministerpräsident Christian Stock (1884–1967; SPD), der Präsident der Akademie für Sprache und Dichtung, Dr. ... »Details
  18. 26. April 1964: Verhaftung des Generaldirektors der Henschel-Werke in Kassel
    Fritz-Aurel Goergen (1909–1986), der Generaldirektor der in Kassel ansässigen Henschel-Werke AG, wird wegen Verdachts der Untreue und des Betruges gegenüber dem Bundesfiskus in Hannover verhaftet. Die Ermittlungen gegen Henschel waren in der Folge eines Verfahrens gegen die in Köln beheimatete Elektrozubehör-Firma Emka eingeleitet worden, die einen Offizier des ... »Details
  19. 1. Mai 1964: „Rund um den Henninger-Turm“ erstmals am 1. Mai
    Erstmals findet das seit 1962 von der neu gegründeten „Gesellschaft zur Förderung des Frankfurter Radsports“ ausgerichtete Frankfurter Profiradrennen „Rund um den Henninger Turm“ am 1. Mai statt.(FW) ... »Details
  20. 2. Mai 1964: Eröffnung des Main-Taunus-Zentrums in Sulzbach
    In der etwa 15 Kilometer vom Stadtzentrum Frankfurts entfernten Gemeinde Sulzbach im Main-Taunus-Kreis wird das erste Einkaufszentrum in Westdeutschland, das „Main-Taunus-Zentrum“ eröffnet. Das nach amerikanischem Vorbild errichtete, in sich abgeschlossene Einkaufszentrum, befindet sich in einem architektonisch uneinheitlich gestalteten, industriell wirkenden Gebäudekomplex, der auf einer ... »Details