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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert
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- 30. September 1954: CDU prüft erneut Entschädigungszahlungen des Landes an SPD
Die hessische CDU will erneut prüfen, ob die Entschädigungszahlungen an die SPD in Höhe von 2,5 Millionen DM rechtlich konformgehe und ob sich daraus eventuell Entschädigungsansprüche für alle Heimatvertriebenen ergeben, die mittels eines zinslosen Darlehens finanziert werden müssten. Hintergrund ist die nur mithilfe der Stimmen der SPD beschlossene Rückerstattung des 1933 eingezogenen ... »Details - Oktober 1954: Finanzministerum listet Kapitalbeteiligung Hessens auf
Das hessische Finanzministerium veröffentlicht eine Liste, die die Kapitalbeteiligungen des Landes aufführt. Das Land ist mit rund 60 Millionen DM an 50 Unternehmen in Form von Aktien oder Geschäftsanteilen beteiligt. Rund 600 Millionen DM beträgt das Gesamtkapital dieser Unternehmen. Vier dieser Unternehmen gehören dem Land komplett, bei 13 ist das Land mit über 50 Prozent beteiligt, bei ... »Details - 6. Oktober 1954: Landtag bewilligt Vorausleihe an die SPD
Der Hessische Landtag beschließt mit den Stimmen der SPD und eines Teils der CDU, dem SPD-Bundesvorstand eine Vorausleihe in Höhe von zwei Millionen DM zu gewähren. Die SPD erhebt Wiedergutmachungsansprüche für die von den Nationalsozialisten entschädigungslos enteigneten SPD-Institutionen und Unternehmungen (wie zum Beispiel die Union-Druckerei GmbH in Frankfurt am Main, die Kasseler ... »Details - 6. Oktober 1954: Landesregierung erhält keine Einladung zur Kanzlerrede
Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) erklärt in einer Fragestunde des Hessischen Landtages, dass die Landesregierung keine offizielle Einladung zur Rede des Bundeskanzlers auf einer Wirtschaftsveranstaltung in Offenbach am Main erhalten habe. Nur er selbst und der Minister für Arbeit, Wirtschaft und Verkehr, Heinrich Fischer (1895–1973; SPD), haben eine persönliche ... »Details - 6. Oktober 1954: Hessen verlängert Betriebsratsgesetz
Einstimmig beschließt der Hessische Landtag ein Gesetz, das die Amtszeit der Betriebsräte in der Verwaltung und den öffentlichen Betrieben des Landes und der Gemeinden bis zum 31. Oktober 1955 verlängert. Eine Regelung durch den Bundesgesetzgeber in dieser Sache steht bislang noch aus.(MB) ... »Details - 8. Oktober 1954: Hessischer Rundfunk räumt Sendezeit für Wahlkampf ein
Der Hessische Rundfunk wird für die anstehende Landtagswahl am 28. November sein Programm derart gestalten, dass den Parteien ab dem 1. November pro Tag zehn Minuten Sendezeit eingeräumt werden. Am 16. November soll eine Debatte mit Vertretern aller Landtagsparteien stattfinden. Auch andere Parteien können an dieser Debatte teilnehmen, sofern sie in allen hessischen Wahlkreisen Kandidaten ... »Details - 12. Oktober 1954: Land Hessen gewährt Bundesbahn 100 Millionen DM Kredit
Der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages bewilligt der Landesregierung einen 100-Millionen-DM-Kredit, den diese der Deutschen Bundesbahn zur Verfügung stellen wird. Mit diesem Geld sollen die wichtigsten Bahnstrecken in Hessen elektrifiziert werden. Die Durchführung dieser Arbeiten soll möglichst durch hessische Firmen erfolgen.(MB) ... »Details - 20. Oktober 1954: CDU schlägt hessisches Wahltoto vor
Die hessische CDU-Landtagsfraktion schlägt die Einführung eines Wahltotos vor. Diejenigen, die das Ergebnis der anstehenden Landtagswahl am nächsten schätzen, sollen Preise aus dem Fond für die staatsbürgerliche Erziehung erhalten.(MB) ... »Details - 21. Oktober 1954: Veröffentlichung des Wahlmanifests der Hessen-SPD
Der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion Heinrich Schneider (1905–1980) verkündet, dass die SPD für den Wahlkampf kein Programm, sondern ein Wahlmanifest veröffentlichen werde. Die Partei verweist auf ihre Erfolge in der zurückliegenden Legislaturperiode und kündigt an, dass sie die hessische Wirtschaft weiter unterstützen werde, wie dies auch durch den Hessen-Plan geschehen sei. Zur ... »Details - 21. Oktober 1954: Studentendarlehen in Hessen vorgeschlagen
Das Ministerium für Erziehung und Volksbildung, die Studentenwerke und die Rektoren der hessischen Hochschulen regen beim hessischen Finanzministerium die Einführung von Studentendarlehen in Hessen an. Studenten, die kurz vor ihrem Abschluss stehen, soll dadurch die erfolgreiche Beendigung des Studiums ermöglicht werden. Damit soll verhindert werden, dass die Studenten für ihren ... »Details
