Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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  1. 14. September 1954: Neue Gelder für Wohnungsförderung
    Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) gibt neue Förderung des Wohnungsbaus und erststelliger Hypotheken für den Wohnungsbau bekannt. Hierfür wird die Landesregierung Gelder in Höhe von 25 Millionen DM bereit stellen.(MB) ... »Details
  2. 14. September 1954: Hessen treibt Elektrifizierung der Deutschen Bundesbahn voran
    Das Land Hessen und die Deutsche Bundesbahn schließen, nachdem der Hessische Landtag Ministerpräsident Georg August Zinn (1901–1976; SPD) hierfür ermächtigt hat, eine Vertrag über die Durchführung der Elektrifizierung der Bahnstrecke Frankfurt am Main-Mannheim ab der hessischen Landesgrenze einschließlich der Strecke Darmstadt-Bischofsheim. Die Gesamtkosten belaufen sich auf 119 Millionen ... »Details
  3. 18. September 1954: Grzimek veröffentlicht Vorabdruck seines Buches „Kein Platz für wilde Tiere“ in der „Revue“
    Der Frankfurter Zoodirektor und Tierfilmer Bernhard Grzimek (1909–1987) veröffentlicht in der Zeitschrift „Revue“ erstmals einen Auszug aus seinem ebenfalls 1954 erscheinenden Buch „Kein Platz für wilde Tiere“ als Vorabdruck. Das vom Kindler-Verlag in München veröffentlichte Buch schildert die Eindrücke der zuvor von Grzimek zusammen mit seinem Sohn Michael Grzimek (1934–1959) ... »Details
  4. 19. September 1954: Hessen zahlt 2,5 Millionen DM an Sozialdemokratische Partei
    Der Haushaltsausschuss des Hessischen Landtages stimmt gegen die Stimmen der FDP und CDU einer Entschädigungszahlung von 2,5 Millionen DM an die SPD zu. Umgesetzt wird dieser Entschluss mittels eines zinslosen Darlehens der über eine Treuhandverwaltung des Landes an die Partei fließen wird. Seitens der CDU wird dieses Vorgehen gerügt, zumal es sich aufgrund fehlender „Sicherstellung des ... »Details
  5. 22. September 1954: CDU kritisiert Landeskredit für die SPD
    Der hessische Fraktionsvorsitzende der CDU, Dr. Erich Großkopf (1903–1977), kritisiert erneut die Vergabe eines Landeskredits an die SPD. Ein derartiges Handeln einer Regierungspartei sei verfassungs- und haushaltsrechtlich bedenklich. Auch der hessische Rechnungshof kommt in seinem Gutachten in der Sache zum selben Ergebnis. Es lägen eklatante Verstöße gegen die Verfassung und das ... »Details
  6. 24. September 1954: Kundgebung mit Bundeskanzler Konrad Adenauer in Offenbach
    Bundeskanzler Konrad Adenauer (1876–1967; CDU) spricht in der überfüllten Werkshalle der Firma Lavis in Offenbach am Main vor mehr als 10.000 Zuhörern.(OV) ... »Details
  7. 28. September 1954: „Bruderhilfe Ost“ wieder in Hessen tätig
    Die „Bruderhilfe Ost“ darf in Hessen wieder ihre Arbeit aufnehmen. Der Organisation, die Lebensmittelpakte in die DDR schickt und an Besucher aus selbiger in der Bundesrepublik verteilt, war kurzzeitig die Arbeit untersagt worden, nachdem Unregelmäßigkeiten in den Geschäftsbüchern entdeckt worden waren. Voraussetzung für die neue Arbeitserlaubnis ist, dass ein neuer Geschäftsführer ... »Details
  8. 28. September 1954: Hessen erhöht Fürsorgesatz
    Im Hessischen Landtag beschließt die sozialdemokratische Mehrheit, den Fürsorgesatz zwischen Oktober 1954 und März 1955 pro Kopf monatlich um bis zu drei DM zu erhöhen. Der Gesamtbetrag soll noch dieses Jahr ausgezahlt werden.(MB) ... »Details
  9. 29. September 1954: Stellvertrender Justizminister in Wartestand versetzt
    Der stellvertretende hessische Justizminister, Dr. Bruno Kant, wird in den Wartestand versetzt. Aufgrund einer Alkoholfahrt mit Unfallfolge war er zu einer vierwöchigen Gefängnisstrafe verurteilt worden.(MB) ... »Details
  10. 30. September 1954: Arbeitslosenzahlen in Hessen vorübergehend auf Rekord-Niedrigstand
    Die Arbeitslosenzahlen in Hessen erreichen mit 72.100 Erwerbslosen den niedrigsten Stand seit fünf Jahren. Bundesweit sind offiziell 1.410.717 Menschen ohne Beschäftigung (Quote 7,6 %). Nach einem Bericht der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ vom 7. August belief sich die Zahl der registrierten Arbeitslosen in Hessen Ende des Monats Juli noch auf 85.800 Personen, davon 54.200 Männer und ... »Details