Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

  • 1900
  • 1910
  • 1920
  • 1930
  • 1940
  • 1950
  • 1960
  • 1970
  • 1980
  • 1990
  • 2000
  1. 24. August 1941: „Euthanasie“-Aktion in Hadamar wird offiziell eingestellt
    Auf mündliche Weisung von Adolf Hitler (1889–1945) beenden die Beauftragten für die „Euthanasie“-Tötungen der „Aktion T4“ Karl Brandt (1904–1948) und Philipp Bouhler (1899–1945) die systematische Ermordung von Menschen mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Damit wird auch das Ende der ersten „offiziellen“ Phase der Ermordung von Menschen mit Behinderungen und ... »Details
  2. 28. August 1941: Der Schriftsteller Wilhelm Schäfer erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt
    Der deutsche Erzähler, Dramatiker und Redakteur Wilhelm Schäfer (1868–1952) erhält den Goethepreis der Stadt Frankfurt am Main. Schäfer, der besonders aufgrund des Erfolgs seines 1922 erschienenen Werks „Dreizehn Bücher der deutschen Seele“ (DNB) als einer der populärsten völkisch-nationalen Autoren der Weimarer Republik und der NS-Zeit gilt0=Vgl. dazu Sabine Brenner, „Das Rheinland ... »Details
  3. 30. August 1941: Erster Bombenangriff auf Frankfurt
    101 britische Flugzeuge greifen in der Nacht zum 30. August Frankfurt am Main an und werfen 91 Tonnen Sprengbomben auf die Stadt ab. Das Oberkommando der Wehrmacht berichtet, der Angriff sei nur von „geringer Wirkung“ gewesen.(OV) ... »Details
  4. 1. September 1941: Bericht über die Schwierigkeiten bei der Gewinnung von „Fremdarbeitern“
    Der SS-Sicherheitsdienst berichtet in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich, im Kreis Erbach im Odenwald sei der Einsatz italienischer Arbeitskräfte in der heimischen Industrie, vor allem in der Textilindustrie vorgesehen gewesen. Die Firmen seien darum verpflichtet worden, sofort neue Unterkunftsmöglichkeiten zu schaffen, damit die Italiener beim Eintreffen gut untergebracht werden könnten. ... »Details
  5. 3. September 1941: Britischer Luftangriff auf das Rhein-Main-Gebiet und Frankfurt
    Bomber der Royal Air Force greifen in der Nacht vom 2. auf den 3. September das Rhein-Main-Gebiet und insbesondere die Stadt Frankfurt am Main an. Insgesamt befiehlt das britische Bomber Command in dieser Nacht den Start von 137 Flugzeugen, die nicht nur im Raum Frankfurt sondern auch über Berlin und vor Kopenhagen über dem Öresund (zu sogenannten gardening operations, das heißt dem Abwurf von ... »Details
  6. 6. September 1941: Gauausstellung für Bildende Künste in Frankfurt
    Auf der jährlichen „Gauausstellung für bildende Künste“ in den Räumen des Städelschen Kunstinstitutes in Frankfurt am Main verleiht Reichsstatthalter Jakob Sprenger (1884–1945) die Kulturpreise der Städte Darmstadt, Frankfurt am Main, Gießen, Hanau, Limburg, Offenbach und Wiesbaden. (OV/KU) ... »Details
  7. 8. - 9. September 1941: Bombenangriff auf Kassel und Zerstörung der Landesbibliothek im Fridericianum
    Nach fast elfmonatiger Unterbrechung1=Der letzte vorhergehende Luftangriff traf die Stadt Kassel in der Nacht vom 16. auf den 17. Oktober 1940. Dabei richteten fünf abgeworfene Sprengbomben nur kleiner Schäden an. greifen britische Bomber wieder Industrieanlagen und Wohngebiete in Kassel an. Etwa 60 bis 70 Maschinen attackieren von 23:32 bis etwa 3:00 Uhr die Innenstadt in drei Wellen und werfen ... »Details
  8. 11. September 1941: Bombenabwurf auf Wehrda bei Marburg
    Bei einem Bombenangriff auf den Wehrdaer Weg zwischen Marburg und dem nördlich angrenzenden Ort Wehrda an der Lahn beschädigt eine Bombe die Gastwirtschaft „Lahnlust“.(OV) ... »Details
  9. 13. September 1941: Bislang schwerster Luftangriff auf Frankfurt
    In der Nacht vom 12. auf den 13. September sind die Städte Mannheim, Mainz und Frankfurt am Main Ziele britischer Bomberverbände. ... »Details
  10. 19. September 1941: Juden zum Tragen des Judensterns verpflichtet
    Mit Inkrafttreten der „Polizeiverordnung über die Kennzeichnung der Juden vom 1. September 1941“ sind alle Juden mit Vollendung des sechsten Lebensjahres gezwungen, einen handtellergroßen, schwarz ausgezogenen Sechsstern aus gelbem Stoff mit der schwarzen Aufschrift „Jude“ [...] sichtbar auf der linken Brustseite des Kleidungsstücks fest aufgenäht zu tragen.1=Paragraph 1, Abs. 2 der ... »Details
  11. 19. Oktober 1941: Deportation von etwa 1.125 Juden von Frankfurt nach Litzmannstadt (Lodz)
    Mit dem Sonderzug „Da 6“ werden etwa 1.125 Juden von Frankfurt am Main nach Litzmannstadt (Lodz) deportiert. Die örtliche Staatspolizeistelle in Frankfurt hat für diese erste Deportation eine Namensliste von etwa 1.200 Personen vorbereitet, die vorwiegend im Frankfurter Westend wohnen. Mehr als 1.125 der in der Liste aufgeführten Menschen werden am Sonntag, dem 19. Oktober 1941, von eigens ... »Details
  12. 20. Oktober 1941: Meldungen über Verhalten und Arbeitsmoral ausländischer Arbeiter im Reich
    Der Sicherheitsdienst der SS fasst in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich Nachrichten aus verschiedenen Städten zum Verhalten und zur Arbeitsmoral ausländischer Arbeiter zusammen. Aus den Berichten gehe hervor, dass im Verhalten der Ausländer eine zunehmende Verschlechterung eingetreten sei. Das treffe in unterschiedlichem Maße auf alle Ausländer zu, jedoch werde besonders über ... »Details
  13. 23. Oktober 1941: Letzte Auswanderungsmöglichkeit für Juden beseitigt
    Auf Veranlassung Heinrich Himmlers (1900–1945) verhängt das Reichssicherheitshauptamt per Runderlass ein Auswanderungsverbot für die noch im Machtbereich des NS-Staates (Deutsches Reich und besetzte Gebiete) verbliebenen Juden. So heißt es zum Beispiel in der unter der Überschrift „Betrifft: Auswanderung von Juden Geheim!“ an den Beauftragten des Chefs der Sicherheitspolizei und des SD ... »Details
  14. 23. Oktober 1941: Verkauf von „Schewena-Kreuzen“ als Schutz bei Bombenangriffen
    Der SS-Sicherheitsdienst gibt in seinen geheimen Meldungen aus dem Reich eine Nachricht aus Frankfurt am Main wieder, wonach zur Zeit Tausende von sogenannten „Schewena-Kreuzen“ unter den Katholiken Westdeutschlands, besonders in Frankfurt selbst, für fünf Pfennig das Stück vertrieben werden. Das Kreuz, das durch eine angebliche Berührung mit Holz vom Kreuze Christi „geweiht“ sei, soll ... »Details
  15. 24. - 25. Oktober 1941: Nur begrenzte Schäden bei erneutem Luftangriff auf Kassel
    Bei einem weiteren Luftangriff auf Kassel wird der nordwestliche Stadtteil Harleshausen und seine Umgebung getroffen. An mehreren Häuser am Jungfernkopf, an einem Bahnübergang und an Teilen des sogenannten Gleisdreiecks zwischen Rothenditmold, Harleshausen und Kirchditmold entstehen überschaubare Schäden. Der von 22:37 bis 0:21 Uhr dauernde Angriff ist die erste Operation der britischen ... »Details
  16. 11.-12. November 1941: Deportation von etwa 1052 Juden von Frankfurt nach Minsk
    Mit einem zweiten von Frankfurt ausgehenden Transport werden 1052 Juden nach Minsk deportiert. Der vom Reichssicherheitshauptamt (RSHA) ursprünglich für den 3. November vorgesehene Transport 'Da 53' hatte sich wahrscheinlich aufgrund eines Einspruchs von Industriebetrieben wegen ihrer jüdischen Zwangsarbeiter verzögert. Unter den Personen, die, wie beim ersten Transport, in der Frankfurter ... »Details
  17. 22. November 1941: Deportation von etwa 992 Juden aus Frankfurt nach Kowno
    Mit einem vom Reichssicherheitshauptamt bestellten Sonderzug mit der Zugnummer Da 28 werden etwa 992 Menschen vom Ostbahnhof Frankfurt am Main „nach Riga“ deportiert. Wie bei den beiden vorigen Deportationsaktionen werden die Menschen, vorwiegend Familien mit Kindern (darunter 59 Kinder bis zu zehn Jahren) und einige alte Menschen in der Frankfurter Großmarkthalle an der Hanauer Landstraße ... »Details
  18. 9. Dezember 1941: Deportation von 1.034 Juden von Kassel nach Riga
    Mit dem „Gesellschafts-Sonderzug, Reichssicherheitshauptamt“ mit der Zugnummer „Da 36“ werden 1.034 Menschen vom Kasseler Hauptbahnhof nach Riga deportiert. Von ihnen kamen 475 aus Kassel, 135 aus Fulda und 43 aus Marburg. Aus den Landkreisen im Regierungsbezirk Kassel kamen: aus dem Kreis Eschwege 103, dem Kreis Fulda 23, dem Kreis Frankenberg 31, dem Kreis Fritzlar-Homberg 21, dem Kreis ... »Details
  19. 14. Dezember 1941: Gauleiter Sprenger mahnt zur Opferbereitschaft
    Der Reichsstatthalter und amtierende Regierungschef des Volksstaates Hessen Jakob Sprenger (1884–1945) mahnt in Usingen zur Opferbereitschaft im „Kampf um Sein oder Nichtsein“.(OV) ... »Details
  20. 1942: Eröffnung eines Strahleninstituts an der Universität Marburg
    An der Universität Marburg wird ein Strahleninstitut eröffnet (Robert-Koch-Straße 8).(OV) ... »Details
  21. 12. Januar 1942: Wintersachensammlung für die Soldaten an der Ostfront
    Der Gau Hessen-Nassau meldet, dass die Wintersachensammlung für die Front in Russland erfolgreich abgeschlossen worden sei.(OV) ... »Details
  22. 22. Januar 1942: Vorentwurf der Flügelbombe V 1 in Kassel
    Gerhard Fieseler (1896–1987), Eigentümer der Flugzeugfabrik Gerhard-Fieseler-Werke GmbH in Kassel, führt ein Gespräch mit dem Ingenieur Robert Lusser (1899–1969), in dessen Verlauf der Industrielle Fieseler Lusser den Vorschlag macht, in das Fieseler-Flugzeugwerk in Kassel als Entwicklungs-Direktor einzutreten. Lusser war Fieseler durch einen langjährigen Bekannten im ... »Details
  23. 2. Februar 1942: Kohlenmangel führt zur Drosselung oder Einstellung der Produktion in wichtigen Fabriken
    Die Sicherheitsdienst der SS berichtet in seinen Meldungen aus dem Reich über die Folgen der mangelnden Kohlenversorgung auf die Industrie. Die derzeitige Kohlenversorgungslage sei in allen Reichsteilen fast katastrophal, sodass die ernstesten Auswirkungen auf die gesamte Industrieproduktion zu befürchten seien. In der kriegswichtigen und kriegsentscheidenden Industrie seien diese Auswirkungen ... »Details
  24. 6. Februar 1942: Arbeitsdienstlager Kelsterbach wird Durchgangslager für sowjetische Arbeitskräfte
    Das ehemalige Arbeitsdienstlager bei Kelsterbach wird in einem Erlass des Reichssicherheitshauptamts zum ersten Mal als Durchgangslager für „Arbeitskräfte“ aus der Sowjetunion genannt. Vgl. Topografie des Nationalsozialismus.(OV) ... »Details
  25. 10. Februar 1942: Deportation von 53 Juden nach Theresienstadt
    Mit dem Transport XVII/2 werden 53 Menschen nach Theresienstadt deportiert, die zuvor ghettoisiert worden sind. Sie kommen aus Darmstadt, Bingen am Rhein, Höchst, Mainz und Offenbach am Main. Nur sechs von ihnen überleben die Deportation.(OV) ... »Details
  26. 16. Februar 1942: Bericht über die Lage an den Universitäten
    Der Sicherheitsdienst der SS berichtet in seinen Meldungen aus dem Reich über die Lage an den deutschen Hochschulen im Wintersemester 1941/42. Gegenüber dem vorangegangenen Semester sei die Zahl der Studierenden angestiegen, was vor allem auf die Beurlaubung eines Teils der Wehrmachtsstudenten zum Studium zurückzuführen sei. An der Universität Marburg zum Beispiel seien 235 von 1297 ... »Details
  27. 26. Februar 1942: Bericht über Schwierigkeiten der Versorgung mit Kartoffeln
    In seinen Meldungen aus dem Reich berichtet der Sicherheitsdienst der SS von den Versorgungsproblemen mit Kartoffeln, vor allem in den größeren Städten (unter anderem in Frankfurt am Main). Die Kartoffelversorgung mache hier vielen Hausfrauen Schwierigkeiten und beeinflusse die Stimmung erheblich. Die Zuteilung umfasse hier teilweise nur ein bis zwei Pfund pro Kopf und Woche. Aus Frankfurt ... »Details
  28. 25. März 1942: Deportation von 1.000 Juden von Mainz und Darmstadt nach Piaski
    Mit dem „Gesellschaftssonderzug zur Beförderung von Arbeitern“ mit der Zugnummer „Da 14“ werden 1.000 Menschen aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen von Darmstadt aus nach Piaski (Generalgouvernement) deportiert. Davon kamen 466 aus Mainz, 75 aus Worms, 15 aus dem Landkreis Worms und 76 aus dem Landkreis Bingen. Die anderen stammten aus der ehemaligen Provinz Starkenburg, nämlich 161 aus ... »Details
  29. 8. Mai 1942: Deportation von 982 Juden von Frankfurt nach Izbica
    Fünf Monate nach dem letzten Transport von Juden aus Frankfurt am Main in die Vernichtungslager werden mit dem Zug Nr. „Da 33“ erneut 938 Menschen deportiert. Am Morgen des 8. Mai verlässt der Zug mit den Frankfurter Juden, die wieder in der Großmarkthalle an der Hanauer Landstraße zusammengeführt worden waren, die Stadt in Richtung Lublin. Dort werden auf einem Nebengleis die Insassen ... »Details
  30. 24. Mai 1942: Deportation von 957 Juden von Frankfurt nach Izbica
    Mit der fünften Deportation aus Frankfurt am Main werden 940 Menschen aus Frankfurt und 27 Menschen aus Wiesbaden mit dem Sonderzug „Da 60“ nach Izbica in Polen deportiert. An der Zwischenstation in Lublin werden aus dem Transport 122-160 Männer selektiert, die man in das Konzentrationslager Majdanek bringt, während die anderen Deportierten in das Transitghetto Izbica überstellt werden, ... »Details
  31. 1. Juni 1942: Deportation von 508 Juden aus Kassel, Nord- und Mittelhessen nach Sobibór
    Mit dem Sonderzug „Da 57“ werden 508 Juden aus dem Regierungsbezirk Kassel nach Izbica bzw. Sobibór deportiert. Der Transport war ursprünglich für den 15. Mai vorgesehen, geht aber erst am 1. Juni aus Kassel ab. Von den 508 Deportierten kommen 99 aus der Stadt Kassel, 36 aus Fulda und 25 aus Marburg.In einem Teiltransport werden 29 Juden aus der Stadt und 57 aus dem Kreis Hanau zugeführt. ... »Details
  32. 1. Juni 1942: Absetzung von Oscar Henschel als Vorsitzender bei Henschel & Sohn
    Auf Anordnung des preußischen Staatsrats und NS-Gauleiters von Kurhessen Karl Weinrich (1887–1973) muss der Unternehmer Oscar Robert Henschel (1899–1982) von seinem Posten als Vorsitzender der Geschäftsleitung des Unternehmens Henschel & Sohn GmbH in Kassel zurücktreten. Als Grund für die Absetzung Oscar Henschels wird die Nichteinhaltung von Fertigungsterminen vorgeschoben. (KU) ... »Details
  33. 6. Juni 1942: Arbeiter aus Wetzlar „wegen Begünstigung des Feindes“ zum Tode verurteilt
    Der Buderus-Arbeiter Erich Deibel aus Wetzlar wird „wegen Begünstigung des Feindes in Verbindung mit Vorbereitung zum Hochverrat und einem Rundfunkverbrechen“ vom 2. Senat des Volksgerichtshofs zum Tode verurteilt. Dem 1907 geborenen Deibel wird vorgeworfen, während der Nachtschicht in den Buderus-Werken in Wetzlar vom 21. zum 22. Juli 1941 staatsfeindliche Parolen an die Wand und die Tür ... »Details
  34. 11. Juni 1942: Deportation von 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden
    Am frühen Morgen des 11. Juni geht der Transport „Da 18“ vom Ostbahnhof der Stadt Frankfurt am Main ab, der 1.253 Juden aus Frankfurt und dem Regierungsbezirk Wiesbaden in die Vernichtungslager bringt. Von den Deportierten stammen 618 aus der Stadt Frankfurt selbst, 371 aus Wiesbaden und 264 aus Landkreises des Regierungsbezirks Wiesbaden, nämlich zwölf aus dem Kreis Biedenkopf, neun aus ... »Details
  35. 1. Juli 1942: Kommunistische Untergrundtätigkeit in Hanau
    Die zentrale Leitung der KPD im Reich meldet nach Moskau, zu welche örtlichen Gruppen oder Personen feste Beziehungen bestehen. Darunter werden auch Beziehungen zu (einer Gruppe oder Person) in Hanau genannt.(OV) ... »Details
  36. 21. Juli 1942: Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft
    Die „Hessische Landeszeitung“ in Darmstadt berichtet über den Ernteeinsatz der Jugend in der Landwirtschaft.(OV) ... »Details
  37. 24. Juli 1942: Amerikanischer Augenzeuge berichtet über Lage in Deutschland und Judendeportationen in Frankfurt
    Das in New York erscheinende jüdische Monatsmagazin „Aufbau“ des German Jewish Club berichtet über einen Vortrag von Edwin Van D'Elden in der vergangenen Woche. Van D'Elden war früher Geschäftsführer der amerikanischen Handelskammer in Frankfurt am Main und ist, so der Bericht, vor kurzem aus Deutschland repatriiert worden. Als Augenzeuge spricht er in einem überfüllten Saal vor dem New ... »Details
  38. 12. August 1942: Luftangriff auf Wiesbaden
    Bei einem Luftangriff auf Wiesbaden werden verschiedene Wehrmachtseinrichtungen sowie die „Glyco-Metallwerke“, die am Tag darauf „100 % Produktionsausfall auf unbestimmte Zeit“0=Zitiert nach Kratz, Luftangriffe, S. 472. vermeldeten, getroffen. Auch 60 Häuser werden durch die Bombenabwürfe beschädigt, wodurch etwa 400 Menschen obdachlos wurden. ... »Details
  39. 18. August 1942: Deportation von etwa 1013 Juden von Frankfurt nach Theresienstadt
    Mit einem ersten, von Frankfurt am Main ausgehenden Großtransport (Zugnummer „Da 503“) werden 1013 vorwiegend ältere Juden nach Theresienstadt deportiert. Darunter sind vor allem die Bewohner mehrerer jüdischer Altersheime und die Patienten des jüdischen Krankenhauses in der Frankfurter Gagernstraße. Die zur Deportation vorgesehenen Personen werden vor der Abfahrt im Altersheim in der ... »Details
  40. 25. August 1942: Luftkrieg auf hessische Städte wiederaufgenommen
    Mit einem Angriff auf Frankfurt am Main und Mainz wird der mehrere Monate unterbrochene Luftkrieg der Alliierten gegen hessische Städte wieder aufgenommen.(OV) ... »Details