Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.
Hessischer Städteatlas
Fulda – Hans BROSAMER (?): Vedute der Stadt von Osten
- Standard-Bild (JPEG)
- Zoomify™
- Vollbild (JPEG)
Hans BROSAMER (?): Vedute der Stadt von Osten
Hessischer Städteatlas. IV,3: Fulda
Bearb. von Andrea Pühringer, Marburg 2019.
Gebäudeverzeichnis
- Barfüßerkirche
-
Andere Bezeichnung(en): Franziskanerkirche, Jesuitenkirche Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Jesuitenplatz (ehemals Universitätsstraße) Funktion: 1273–1548 Kirche des Barfüßer-/Franziskanerklosters, 1573–1773 des → Jesuitenkollegs (St. Petrus) Maße / Bauart: gotisches Langhaus mit Seitenschiffen und Chor Erbauung: 1273 (Weihe) Umbau: Anbau eines linken Seitenschiffs im Norden; nach 1573 (Friedhof der Jesuiten auf westlichem Vorplatz); Hochgang zum → Päpstlichen Seminar Abriss: 1785-1786 Nachweise: Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 236;
Jestaedt, Borgiasgelände, 1961, S. 41 f., 118 f.;
1962, S. 4, 7 f., 41 f., 47, 50 f., 98;
Ders., Kataster 1, S. VII;
Ders., Kataster 3, zwischen S. 88 und 89;
Kirchhoff, Geschichte, S. 40;
Sonderblatt 1;
Stasch, Architektur, S. 603 f. - Dom
-
Andere Bezeichnung(en): St. Salvador und Bonifatius; Stiftskirche Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Domplatz 1, Vorgängerbauten → Sturmius-Basilika, → Ratger-Basilika Funktion: Grablege des Heiligen Bonifatius, Wallfahrtskirche, Pfarr- und Stiftskirche, ab 1752 bischöfliche Kathedrale,1802 Säkularisation, zeitweilig Gefangenendepot, ab 1829 wieder Bischofskirche Erbauung: 1704-1712; bis 1720 (Innenausstattung) Nachweise: Aris u. a., St. Salvator;
Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 104–106, 108, 124–131;
Sonderblatt 1;
Kirchhoff, Geschichte, S. 32 f.;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 68, 74–152 - Paulustor, altes
-
Trägerschaft: öffentlich Bereich: Verkehr Lage: zwischen nördlichem Ehrenhofflügel und heutiger Hauptwache Erbauung: 1150-1165 Erwähnung: 1440 Abriss: vor 1710 Nachweise: Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 154, 178;
Kirchhoff, Geschichte, S. 33;
Stasch, Paulustor;
Sonderblatt 1;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 692 - Peterstor, neues
-
Trägerschaft: öffentlich Bereich: Verkehr Lage: Petersgasse bzw. Peterstor/Rabanusstraße Funktion: zeitweilig städtisches Gefängnis Maße / Bauart: Toranlage mit quadratischem, fünfgeschossigem und ca. 45 Meter hohem Torturm Erbauung: 1150-1165 Neubau: 1823 (als Chausseetor) Abriss: 1823; 1964 (Teilabruch des Vortores); 1866 Nachweise: Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 178, 186, 216;
Heiler, Industrialisierung, S. 73;
Jestaedt, Kataster 1, S. VII, 17;
Ders., Peterstor, S. 121 f., 126 f.;
Kolb, Stadttore, S. 15, 101 f.;
Sonderblatt 1, 5;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 54, 701, 706 - Propstei Neuenberg
-
Andere Bezeichnung(en): Kloster St. Andreas; Propstei Andreasberg Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Andreasberg 3-5a, westlich der Stadt Funktion: Nebenkloster der Benediktinerabtei, ab 1803 Kirche → St. Andreas Filiale der Dompfarrei, andere
Gebäude Staatsdomäne, ab 1929 wieder BistumsbesitzErbauung: um 1020 Umbau: 1331-1332 (Teilzerstörung); 1440 (Brand, Wiederaufbau); um 1500 (Erneuerung der Klausurgebäude); um 1600 (Kreuzgang); 1618-1648 (im Dreißigjährigen Krieg Zerstörungen, danach Renovierungen, barock überformt) Abriss: 1802-1803 (Säkularisation) Nachweise: Burkardt, Neuenberg;
Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 280–284;
Kirchhoff, Geschichte, S. 26; Sonderblatt 1;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 30, 38 - Rathaus, ältestes
-
Andere Bezeichnung(en): Alte Müntz Trägerschaft: öffentlich Bereich: Administration Lage: Jesuitenplatz 2 Funktion: evtl. Wohnsitz der Stadtvögte, bis 1531 Rathaus, Münze, ab 1572 Jesuitenschule, 1574 Erweiterung
um Konvikt, ab 1584 Päpstliches SeminarErbauung: 13. Jahrhundert Erwähnung: 1461 (Münze) Umbau: 16. Jahrhundert und 17. Jahrhundert (Erweiterungen); 1572 (Hochgang zur gegenüberliegenden Jesuitenkirche (→ Barfüßerkirche)) Neubau: (→ Päpstliches Seminar) Abriss: 1731 Nachweise: Jestaedt, Borgiasgelände, 1961, S. 42 1963, S. 13 f.;
Ders., Münze, S. 69 f.;
Kirchhoff, Geschichte, S. 40 f. - Schloss
-
Andere Bezeichnung(en): neue Burg Trägerschaft: herrschaftlich Bereich: Wohnen Lage: Schlossstraße 1 Funktion: Abtsburg, Residenz, seit 1893 in städtischem Besitz, seit 1900 Rathaus/Stadtverwaltung, 1914-1918 Reservelazarett, 1943-1979 Stadtarchiv Maße / Bauart: großflächige, mehrflügelige Gebäudegruppe Erbauung: erste Anlage: Vorgängerbau → Abtsburg, neue Umbau: 1659 (Anlage Giardino segreto nordwestlich des Schlosses); 1671-1672 (ersetzt durch kleinen Flügelbau); 1676 (Überarbeitung); 1681–1685 (Fertigstellung, auf Nordseite); 1685–1696 (Anlage eines Terrassengartens mit Wasserspielen); um 1713 Beseitigung des im O, S und W das Schloss umgebenden Wassergrabens (Hundtsgraben), 1715-1716 (Überwölbung der Waidesbaches, Aufschüttung des Geländes); vor 1718 (Abriss des Vorhofflügels, an dessen Stelle);1718–1720 (nördlicher Ehrenhofflügel); 1721–1724 (→ Orangerie); 1721–1738 (→ Schlossgarten); 1741 (→ Winterreitbahn); 1944 (starke Beschädigungen); bis 1954 (Wiederaufbau) Neubau: 1607–1612 (zweite Anlage: Renaissanceneubau unter Verwendung alter Bausubstanz, dreigeschossige, unregelmäßige Vierflügelanlage); 1706–1714 (dritte Anlage: umfassende Erneuerung und Erweiterung unter Verwendung alter Bausubstanz, östlicher Marstallflügel, Remisen, Mitteltrakt (Wohntrakt), südlicher Ehrenhofflügel und weitere Flügel, unter Integration des Bergfrieds, nördlicher Vorhofflügel zunächst erhalten, Burggraben verfüllt) Nachweise: Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 47, 49, 104–108, 156–169;
Hahn, Abtsburg, S. 1–3;
Heiler, 700 Jahre, S. 21 f., 25;
Jestaedt, Heertor, S. 94;
Kirchhoff, Geschichte, S. 34–37;
Sonderblatt 1, 8;
Stasch, Residenz, S. 32–36;
Stasch, Residenzschloss;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 58, 60, 408–458, 726 f.;
→ Futterspeicher;
→ Hofgärtnerwohnhaus;
→ Lustgarten;
→ Orangerie;
→ Schlossgarten;
→ Winterreitbahn; - St. Michael
-
Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Michaelsberg 1 Funktion: Begräbniskirche des Klosters, Grablege von Abt Eigil, bis 1802 Kirche der → Propstei Michaelsberg Maße / Bauart: karolingischer, ursprünglich eingeschossiger, runder Zentralbau mit Kegeldach, und Krypta Erbauung: 819-822 Umbau: 10. Jahrhundert (Oberbau zerstört); 11. Jahrhundert (Wiederaufbau unter Verwendung alter Bausubstanz); 1075-1096 (Erweiterungen: Kreuzarme nach N und S, Erhöhung der Rotunde um ein Geschoß, im W Anbau eines einschiffigen, zweigeschossigen Langhauses mit großem Westturm); 1315 (Erhöhung des Westturmes); 1618 (gotische Umbauten: Einbau von Spitzbogenfenstern, erneute Erhöhung der Rotunde, Errichtung von Spitzhelmen); 1715-1716 (Barockisierung des Inneren, Ersetzung des nördlichen Querarms durch Rochuskapelle); 1854-55 (Restaurierung und neoromanische Veränderungen, die 1935–38 entfernt wurden); 1945 (Zerstörungen v. a. der Rotunde), bis 1948 (Wiederherstellung) Nachweise: Fundberichte, S. 411;
Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 108, 142–149;
Imhof, Fulda, S. 55, 60;
Jestaedt, Kataster 1, S. VII;
Kirchhoff, Geschichte, S. 30;
Sonderblatt 4;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 232–255 - St. Nikolaus
-
Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Nikolausstraße 3–9 (ehemals Nikolaus-Hohle), Heinrichstraße 37 Funktion: bis 1805 Spitalskapelle; 1824-1893 städtisch Maße / Bauart: mit Kirchhof Erbauung: 1331 Abriss: 1893 Nachweise: Jestaedt, Kataster 1, S. VII;
Sonderblatt 1;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 678 f. - St. Nikolaus Hospital
-
Trägerschaft: kirchlich Bereich: Sozial- und Gesundheitswesen Lage: Nikolausstraße 3–9 (ehemals Nikolaus-Hohle), Heinrichstraße 37 Funktion: 1319–1805 Krankenhaus mit Kapelle für männliche Leprosen, 1824–1893 städtisches Armenhaus Erbauung: 1319 (Gründung) Umbau: 1584 (Neubau) Abriss: 1893 Nachweise: Jestaedt, Kataster 1, S. VII;
Heiler, 700 Jahre, S. 12;
Sonderblatt 1;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 38, 44, 678 f. - Stadtpfarrkirche St. Blasius
-
Trägerschaft: kirchlich Bereich: Religion Lage: Unterm Heilig Kreuz 12 Funktion: Marktkirche, katholische Stadtpfarrkirche, ursprünglich mit Mauritius-Patrozinium Erbauung: um 970 Erwähnung: 1049 Umbau: 1531 (Verlegung des Friedhofs vor das Peterstor → Friedhöfe, alter städtischer); 1887-1888; 1953; 1969 (Renovierungen) Neubau: nach 1103 (romanischer Nachfolgebau mit Querschiff); 1447-1470 (spätgotischer Neubau); 1771-1785 (spätbarocker Bau) Abriss: 1103 (Brand); vor 1447; 1770 Nachweise: Griesbach-Maisant, Denkmaltopographie, S. 184, 235;
Jestaedt, Borgiasgelände, 1961, S. 118; 1962, S. 41 f.;
Ders., Kataster 1, S. VII;
Patzold, Weg, S. 177;
Sonderblatt 1;
Stasch, Architektur, S. 662 f.;
Sturm, Bau- und Kunstdenkmale, S. 31, 41, 58, 66, 267–286
