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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Unfallverhütung am Arbeitsplatz, 1875-1890
Seit der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts gab es zunehmend Maßnahmen, die Erkrankungen und Unfälle am Arbeitsplatz verhindern sollten. 1884 wurde die Unfallversicherung eingeführt, um Arbeiter bei Arbeitsunfällen abzusichern. Die Betriebe erhielten zudem Vorgaben, die der Verhütung von Unfällen dienen sollten. Dazu gehörte zum Beispiel das Tragen von Schutzmasken oder die Anweisung, sich zu waschen, wenn Kontakt zu giftigen Materialien bestand. Die Fabriken wurden von Inspektoren überprüft, die das Einhalten der Bestimmungen gewährleisten sollten.
(StF)
- Weiterführende Informationen
- [Schreiben des Großherzoglichen Ministeriums der Finanzen vom 8. Januar 1889, die Vorschriften zur Unfallverhütung einzuhalten; Prospekt der Firma Carl Merz in Frankfurt über Schutzmasken; Anordnung des Frankfurter Polizeipräsidiums für Arbeiter in Schriftgießereien vom September 1875]
- Empfohlene Zitierweise
- „Unfallverhütung am Arbeitsplatz, 1875-1890“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7503> (Stand: 24.11.2025)
- Ereignisse im Dezember 1874 | Januar 1875 | März 1875
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