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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Deportation von 1.000 Juden von Mainz und Darmstadt nach Piaski, 25. März 1942

Mit dem „Gesellschaftssonderzug zur Beförderung von Arbeitern“ mit der Zugnummer „Da 14“ werden 1.000 Menschen aus dem ehemaligen Volksstaat Hessen von Darmstadt aus nach Piaski (Generalgouvernement) deportiert. Davon kamen 466 aus Mainz, 75 aus Worms, 15 aus dem Landkreis Worms und 76 aus dem Landkreis Bingen. Die anderen stammten aus der ehemaligen Provinz Starkenburg, nämlich 161 aus Darmstadt, 28 aus dem Kreis Darmstadt, 36 aus dem Kreis Dieburg, 69 aus dem Kreis Bergstraße, 47 aus dem Kreis Erbach und 27 aus dem Kreis Groß-Gerau.

Die Deportierten werden nach ihrem Eintreffen am 27. März in das geschlossene Ghetto Piaski gebracht und in Wohnungen von polnischen Juden untergebracht, die man zuvor nach Belzec deportiert hatte. Von Piaski aus setzen am 22. Juni 1942 Transporte in das Vernichtungslager Sobibór ein.
(OV)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Deportation von 1.000 Juden von Mainz und Darmstadt nach Piaski, 25. März 1942“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/2839> (Stand: 19.11.2025)
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