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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Unterwesterwaldkreis, 27. November 1867

Im Wahlkreis Wiesbaden 9: Unterwesterwaldkreis findet eine Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus statt.

Bei der Abstimmung setzt sich der Generalvikar Dr. Karl Klein (1819–1898; Zentrumspartei) aus Limburg im ersten Wahlgang mit absoluter Mehrheit (72 Stimmen) gegen den Lehrer Effelsberger (Nationalliberale Partei; 29 Stimmen) aus Hoehr/Unterwesterwaldkreis, den Ökonomen Johann Höchst (1798–1872; Zentrumspartei; 21 Stimmen) aus Obertiefenbach/Oberlahnkreis und den Postexpediteur Krah (Nationalliberale Partei; drei Stimmen) aus Herschbach/Unterwesterwaldkreis durch.

Die Wahl war nötig geworden, da der Amtmann a.D. Wirth (Zentrumspartei) aus Hadamar/Kreis Limburg, der sich bei der regulären Wahl zum Abgeordnetenhaus am 30. Oktober 1867 durchgesetzt hatte, sein Mandat abgelehnt hatte.
(LV)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Ersatzwahl zum Preußischen Abgeordnetenhaus im Wahlkreis Unterwesterwaldkreis, 27. November 1867“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7411> (Stand: 27.11.2025)
Ereignisse im Oktober 1867 | November 1867 | Dezember 1867
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