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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Die „Bank für Süddeutschland“ in Darmstadt wird eröffnet, 22. Januar 1856

Als 1853 die Gründung des Kreditinstituts „Bank für Handel und Industrie“ in Darmstadt genehmigt wurde, war gleichzeitig bereits die Konzession für die Notenbank „Bank für Süddeutschland“ beantragt worden. Die am 22. Januar 1856 eröffnete Bank wurde in Personalunion mit der „Bank für Handel und Industrie“ geführt und hatte das Recht, Banknoten in Gulden, Taler und Franken zu emittieren.

Die meisten der Nachbarstaaten des Großherzogtums Hessen verboten jedoch die Annahme der Banknoten. Nach der Annexion durch Preußen verlor die „Bank für Süddeutschland“ mit dem Bankgesetz vom 14. März 1875 das Recht zur Ausgabe der kleineren Banknoten. Nur der 100-Mark-Schein blieb im Umlauf bis die Bank 1902 im Zuge der kompletten Übernahme durch die „Bank für Handel und Industrie“ die Notenausgabe einstellte.
(UH)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Die „Bank für Süddeutschland“ in Darmstadt wird eröffnet, 22. Januar 1856“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6435> (Stand: 13.8.2024)
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