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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Die Reichsverfassungskampagne, 28. April 1849
Am 28. April 1849 lehnte der preußische König Friedrich Wilhelm IV. (1795-1861) endgültig die Kaiserwürde ab. Damit begannen oftmals bewaffnete Auseinandersetzungen um die Anerkennung der Verfassung, die die Frankfurter Nationalversammlung ausgearbeitet hatte. In Hanau kam es zu einem gemeinsamen Aufruf aller politischer Vereine zum Aufbau einer Freischar für einen bewaffneten Kampf. Es blieb nicht bei diesen Ankündigungen. Im Juni/Juli 1849 zogen die Hanauer Turner nach Baden und waren dort an mehreren militärischen Auseinandersetzungen beteiligt.
(StF)
- Belege
- Hellmut Seier, Das Kurfürstentum Hessen 1803–1866, in: Handbuch der hessischen Geschichte, Bd. 4, 2, Marburg 1998, S. 123ff.
- Weiterführende Informationen
- [Aufruf aller politischer Vereine Hanaus an die Mitbürger in Stadt und Land zum bewaffneten Kampf für die Anerkennung der Reichsverfassung und des Wahlgesetzes, Flugblatt vom 30. April 1849; Beschlüsse der politischen Vereine in Hanau über die Errichtung eines Freicorps, Flugblatt vom 30. April 1849]
- Museum-Hanau: Christian Anton Lautenschläger (eingesehen am 29.11.2023)
- Museum-Hanau: Carl Röttelberg (eingesehen am 29.11.2023)
- Empfohlene Zitierweise
- „Die Reichsverfassungskampagne, 28. April 1849“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7320> (Stand: 28.4.2025)
