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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Unruhen in der Herrschaft Tann, 13. März 1848
In der Herrschaft Tann, die seit 1814 zum Königreich Bayern gehörte, kam es im März 1848 zu Unruhen. Die Bevölkerung forderte die „Aufhebung des Feudalwesens“. Als sich die Bewohner der umliegenden Dörfer mit Knüppeln bewaffnet zum Schloss begaben, wurden „im Drange der Umstände“ ihre Forderungen gewährt. Darüber hinaus gab es Ausschreitungen gegen einen Bäcker und einen jüdischen Händler, denen Brot und Tabak gestohlen wurde. Die Zugeständnisse hatten nicht lange Bestand, sie wurden im Januar 1849 wieder rückgängig gemacht.
(StF)
- Weiterführende Informationen
- [Schreiben des Gerichtskommissars und Rentmeisters Friedrich Georg Oster an Freiherr Adolf von der Tann vom 17. März 1848]
- Empfohlene Zitierweise
- „Unruhen in der Herrschaft Tann, 13. März 1848“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/7442> (Stand: 12.9.2024)
