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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Kabinett beschließt in Streitfrage Hoher Meißer Kompromiss, 14. August 1952
In der Frage der Nutzung des Hohen Meißners beschließt das hessische Kabinett. Die Frielendorf-Bergbau-A.G hatte beantragt, dass gesamte Areal des Meißners als Braunkohleabbaugebiet zu nutzen, das heißt das gesamt Braunkohlevorkommen dort abzubauen. Gegen diese Pläne protestierten allerdings Naturfreunde sowie in- und ausländische Jugendorganisationen, da der Meißner das Symbol der Jugendbewegung ist. Das Kabinett kommt nun nach Beratungen zu folgendem Kompromiss: Die AG darf ihre bestehende Grube in östlicher Richtung bis zu einer Grenzlinie 130 Meter westlich des Gipfelpunktes ausbauen. Die Kalbe und die „Drehscheibe“ auf dem Gipfelplateau bleiben erhalten.
(MB)
- Belege
- Frankfurter Allgemeine Zeitung, 15.8.1952, S. 3
- Weiterführende Informationen
- Wikipedia: Hoher Meißner (eingesehen am 14.8.2021)
- Empfohlene Zitierweise
- „Kabinett beschließt in Streitfrage Hoher Meißer Kompromiss, 14. August 1952“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/4107> (Stand: 14.8.2024)
