Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches, 19. August 1934
In einer Volksabstimmung wird das Gesetz über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches zur Abstimmung vorgelegt, mit dem Adolf Hitler (1889–1945) nach dem Tod des bisherigen Reichspräsidenten Paul von Hindenburg (1847–1934) auch dessen Amt übernimmt. Im früheren Volksstaat Hessen nehmen 95,8 % der Stimmberechtigten an der Abstimmung teil. 90,6 % der gültigen Stimmen werden dabei als Ja-Stimmen für das Gesetz abgegeben. In der preußischen Provinz Hessen-Nassau beteiligen sich 96,5 % an der Abstimmung. Von den gültigen Stimmen sind 91,5 % Ja-Stimmen. Sowohl in Hessen-Darmstadt wie in Hessen-Nassau liegen die Ja-Stimmen leicht über dem Reichsdurchschnitt (89,9 %). In Berlin wurden 81,5 % als Ja-Stimmen abgegeben, im Bezirk Köln-Aachen 81,8 % und in Hamburg 79,6 %.
(OV)
- Belege
- Empfohlene Zitierweise
- „Volksabstimmung über das Staatsoberhaupt des Deutschen Reiches, 19. August 1934“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/2442> (Stand: 13.8.2024)
- Ereignisse im Juli 1934 | August 1934 | September 1934
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