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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Einrichtung der Grenze bei Rasdorf und Geisa, 4. Juli 1945

Im hessischen Ort Rasdorf und im thüringischen Geisa haben die alliierten Siegermächte Grenzkontrollstationen installiert. Entlang der alten Landesgrenze Thüringens verläuft nun gemäß dem Londoner Abkommen vom 12. September 1944 die Demarkationslinie zwischen der amerikanischen und sowjetischen Besatzungszone. Diese Grenze wird auch die „Whisky-Wodka-Linie“1 genannt, da Amerikaner mit ihrem Whiskey und Russen und mit Wodka an der Grenze den Sieg über Deutschland gefeiert haben. Die Siegermächte kennzeichnen die Grenze deutlich mit gelb markierten Grenzsteinen. Die Einführung von polizeilichen Grenztruppen geschieht wenig später. Keiner ahnt aber zu dem Zeitpunkt, dass die Installation dieser Grenzstationen für knapp weitere 45 Jahre bestehen bleiben.
(MW)


  1. Saul, Leben im Schatten der Grenze, S. 12
Belege
Empfohlene Zitierweise
„Einrichtung der Grenze bei Rasdorf und Geisa, 4. Juli 1945“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/4182> (Stand: 13.8.2024)
Ereignisse im Juni 1945 | Juli 1945 | August 1945
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