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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Ausschluss jüdischer Händler von den Kram- und Viehmärkten, 7. September 1933
Der Marburger Magistrat beschließt, jüdische Kaufleute und Händler von den hiesigen Krammärkten auszuschließen. In Marburg findet der erste judenfreie Viehmarkt auf der Bürgerwiese statt. Es wird in der Ankündigung ausdrücklich darauf hingewiesen, jeder Bauer sei verpflichtet, sein Vieh dort zum Verkauf anzubieten ohne den Juden zu tätigen. Kein Bauer dürfe den Besuch dieser Veranstaltung versäumen.
(OV)
- Belege
- Wilhelm Kessler, Geschichte der Universitätsstadt Marburg, 2. Aufl., Marburg 1984, S. 134
- Weiterführende Informationen
- Meldung der Oberhessischen Zeitung (Marburg) vom 2.9.1933
- Empfohlene Zitierweise
- „Ausschluss jüdischer Händler von den Kram- und Viehmärkten, 7. September 1933“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1690> (Stand: 26.9.2024)
- Ereignisse im August 1933 | September 1933 | Oktober 1933
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