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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Ausschluss von Stadtverordneten aus der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung, 30. Juni 1933
Der Vorsteher der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung gibt ein Schreiben des Landrats des Kreises Frankenberg an zwei Stadtverordneten bekannt, denen „polizeilich nahegelegt wird, sich jeder Mandatsausübung zu enthalten“. Es handelt sich um den jüdischen Stadtverordneten Dilloff und den sozialdemokratischen Abgeordneten Schulte, der der vor kurzem im Reich verbotenen SPD angehört.(Frankenberger Zeitung)
(OV)
- Belege
- Wissemann, Chronik der Stadt Frankenberg an der Eder von ihren Anfängen bis 1995, Bd. 2, Frankenberg (Eder) 1996, S. 105
- Empfohlene Zitierweise
- „Ausschluss von Stadtverordneten aus der Frankenberger Stadtverordnetenversammlung, 30. Juni 1933“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/3192> (Stand: 13.8.2024)
