Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen
Bitte beachten Sie: LAGIS hat eine neue Adresse: lagis.hessen.de. Für eine Übergangszeit stehen Ihnen ausgewählte Module über die bekannte Oberfläche zur Verfügung. Alle anderen sind über die neue Version des Informationssystems zugänglich. Bestehende Permalinks behalten ihre Gültigkeit und leiten bereits jetzt oder nach Abschluss aller Migrationsarbeiten automatisch auf das neue System um.

Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Gehe zu Treffer
 

Neue Schulordnung für das Großherzogtum Hessen, 6. Juni 1832

Mit dem „Edict, das Volkschulwesen im Großherzogthume überhaupt und insbesondere die Organisation der Behörden zur Leitung der Schulangelegenheiten betreffend“ werden die liberalen Bestimmungen der Schulordnung von 1827 aufgehoben. Die Volksschule wird wieder Konfessionsschule und den Pfarreien zugeordnet. Im Unterricht stehen wieder religiöse Inhalte im Mittelpunkt, als Fächer werden biblische Geschichte und Sittenlehre, Lesen und Schreiben, Muttersprache und Gesang und Rechnen unterrichtet. Schulaufsicht und -verwaltung sind hierarchisch gegliedert. Die Überwachung der Schule erfolgt in der Regel durch den Pfarrer, den Bürgermeister und ausgewählte Familienväter. Den Vorsitz hat der Pfarrer. Damit wird der Einfluss der Kirchen im Bildungsbereich wieder verstärkt und entscheidend.|Das Volksschulgesetz blieb bis 1874 in Kraft.
(RKr)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Neue Schulordnung für das Großherzogtum Hessen, 6. Juni 1832“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6242> (Stand: 13.8.2024)
Ereignisse im Mai 1832 | Juni 1832 | Juli 1832
Fr.Sa.So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.So.Mo.Di.Mi.Do.Fr.Sa.
1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30