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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Verfassungsfeiern, 11. August 1928

Zwischen 1921 und 1932 war der 11. August ein Nationalfeiertag, an dem der Unterzeichnung der Weimarer Verfassung gedacht wurde. Allerdings war es kein reichsweiter gesetzlicher Feiertag, sondern wurde von den einzelnen Ländern geregelt. Im Volksstaat Hessen sowie in Preußen war der Tag ein Feiertag.

An dem Tag fanden in zahlreichen Orten „Verfassungsfeiern“ statt, die oft Volksfeste, Paraden, aber auch Sportveranstaltungen umfassten. Dabei war das „Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold“ häufig für die Gestaltung des Tages und das Rahmenprogramm verantwortlich. An den Feierlichkeiten anlässlich des Verfassungstages am 11. August 1928 in Frankfurt nahmen zehntausende Besucherinnen und Besucher teil. Der Augenzeuge Harry Graf Kessler (1868–1937) urteilte: „Man sah, daß in Frankfurt die Republik nicht mehr umstritten ist. Viele alte 48er Fahnen im Zuge.“
(OV/StF)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Verfassungsfeiern, 11. August 1928“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/652> (Stand: 20.4.2026)
Ereignisse im Juli 1928 | August 1928 | September 1928
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