Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Karl Grolman stirbt in Darmstadt, 14. Februar 1829
Der Staatsminister der Großherzoglich Hessischen Landesregierung Karl von Grolman (geb. 1775) verstirbt kurz vor seinem Geburtstag in Darmstadt. Seit 1791 studierte er hauptsächlich Rechtswissenschaften an der Universität Erlangen sowie in Gießen, wo er schon mit 23 Jahren Staatsrecht dozierte. Er beschäftigte sich mit der Neuordnung der hessischen Verwaltung, wozu er 1819/20 ins Darmstädter Ministerium berufen wurde, und war als Theoretiker und Verwaltungsjurist bekannt. Das am 18 März 1820 veröffentlichte Verfassungsedikt wurde von Grolman verfasst. Auf der politischen Seite führte in Grolmans Kabinett der spätabsolutistische Finanzminister Karl du Bos du Thils (1777–1859), der der Nachfolger nach dem Tod von Grolman wurde. Du Thils Politik bleibt bis zum Sturz im Jahr 1848 in Kraft und gehört der restaurativen Politik nach Klemens Fürst von Metternich (1773–1859) an.
(StH)
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 218 f.
- Weiterführende Informationen
- Wikipedia: Klemenz Wenzel Lothar von Metternich (eingesehen am 8.3.2021)
- Empfohlene Zitierweise
- „Karl Grolman stirbt in Darmstadt, 14. Februar 1829“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6213> (Stand: 22.10.2025)
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