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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Einführung einer Gymnasiallehrerprüfung im Großherzogtum Hessen, 16. Januar 1825

Zur Erhöhung und Sicherung einer ausreichenden Qualifikation der Lehrerschaft wird im Großherzogtum Hessen 1825 eine Gymnasiallehrerprüfung an der Landesuniversität Gießen eingeführt. Diese ist Voraussetzung für eine Einstellung an einer Schule. In der Freien Stadt Frankfurt wird diese Maßnahme erst 1857 umgesetzt. In Kurhessen muss seit 1834 eine theoretische Prüfung an der Universität Marburg absolviert werden, an die sich seit 1837 ein Probejahr, ähnlich dem heutigen Referendariat anschließt. Ein ähnliches System besteht im Herzogtum Nassau seit 1845.

1779 werden in Kassel und Idstein, 1805 in Marburg Lehrerausbildungsstätten errichtet. 1836 wird die Volksschullehrerausbildung neu organisiert mit Seminaren in Fulda (katholische Anwärter), Bensheim (1821 katholisch), Homberg (1835 evangelisch), Schlüchtern (1836 evangelisch), Friedberg (1817 evangelisch).
(RKr)

Belege
Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Einführung einer Gymnasiallehrerprüfung im Großherzogtum Hessen, 16. Januar 1825“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6186> (Stand: 26.9.2024)
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