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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Walter Schmidt verbessert den Weltrekord im Hammerwurf auf 76,40 Meter, 4. September 1971

Der gebürtig aus Lahr (Schwarzwald) stammende und für den Allgemeinen Sportclub in Darmstadt (ASC Darmstadt) antretende deutsche Leichtathlet Walter Schmidt (geb. 1948) verbessert in Lahr den noch frischen „inoffiziellen“ (vom internationalen Leichtathletikverband IAAF nicht anerkannten) Hammerwurf-Weltrekord des Mainzers Uwe Beyer (1945–1993) um 1,50 Meter auf die Weite von 76,40 Meter.

Der für den Universitäts-Sportclub (USC) Mainz antretende Hammerwerfer Uwe Beyer hatte knapp zwei Monate zuvor, am 9. Juli 1971 bei den Deutschen Leichtathletik-Meisterschaften in Stuttgart eine neue Weltrekord-Weite von 74,90 Meter erreicht. Beyers Weltrekord wurde jedoch von der „International Association of Athletics Federations“ (IAAF) nicht anerkannt, weil der sowjetische Leichtathletikverband einen 75,48-Meter-Wurf von Anatolij Bondartschuk (geb. 1940) aus dem Jahre 1969 nachträglich doch anerkennen ließ.

Walter Schmidt stellt knapp vier Jahre später, am 14. August 1975 in Frankfurt am Main mit einer Wurfweite von 79,30 Meter erneut einen Weltrekord im Hammerwurf der Herren auf.
(KU)

Weiterführende Informationen
Empfohlene Zitierweise
„Walter Schmidt verbessert den Weltrekord im Hammerwurf auf 76,40 Meter, 4. September 1971“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1299> (Stand: 14.4.2025)
Ereignisse im August 1971 | September 1971 | Oktober 1971
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