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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Auswilderung erster Waschbären am Edersee, 12. April 1934
In der Revierförsterei Asel am Edersee, Abt. 187, werden zwei Paare von (nordamerikanischen) Waschbären ausgewildert, die die Population in Nordhessen und darüber hinaus begründen. Forstmeister Freiherr von Berlepsch (1881–1948) vom Forstamt Vöhl hatte sie am 8. Februar 1934 von dem Pelztierzüchtern Haag erhalten und sie ohne die erst am 28. April 1934 erteilte Genehmigung des Landesjägermeisters in Berlin ausgesetzt. Am 22. September 1934 stellt der Kasseler Regierungspräsident den Waschbären in mehreren Gemeinden im Kreis Frankenberg und im Kreis der Eder unter Naturschutz.
(Artikel der Frankenberger Zeitung vom 8.11.1934 und in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen vom 17.7.1982)
(OV)
- Belege
- Wissemann, Chronik der Stadt Frankenberg an der Eder von ihren Anfängen bis 1995, Bd. 2, Frankenberg (Eder) 1996, S. 108
- Empfohlene Zitierweise
- „Auswilderung erster Waschbären am Edersee, 12. April 1934“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/3204> (Stand: 13.8.2024)
