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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Streik und Arbeitsverweigerung der „Wohlfahrtserwerbslosen“ in Marburg, 5. Dezember 1932
Die sogenannten Wohlfahrtserwerbslosen in Marburg treten in den Streik und verweigern bis Mitte Januar 1933 die Pflichtarbeit von zweimal acht Stunden pro Woche. Sie wollen damit Mietbeihilfen durchsetzen. Der Magistrat der Stadt kürzt daraufhin die Unterstützung um drei Reichsmark. Am 21. Januar 1933 bricht die Front der Streikenden zusammen, nachdem die Stadt eine einmalige Zahlung von zehn Reichsmark angeboten hat.
(OV)
- Belege
- Dettmering, Was alle lesen konnten, Marburg 2001, S. 15
- Wilhelm Kessler, Geschichte der Universitätsstadt Marburg, 2. Aufl., Marburg 1984, S. 131
- Empfohlene Zitierweise
- „Streik und Arbeitsverweigerung der „Wohlfahrtserwerbslosen“ in Marburg, 5. Dezember 1932“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1836> (Stand: 26.9.2024)
- Ereignisse im November 1932 | Dezember 1932 | Januar 1933
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