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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Gesetz über die Regentschaft im Großherzogtum Hessen, 21. Juli 1902

Im Großherzoglich-Hessischen Regierungsblatt wird das „Gesetz über die Regentschaft“ veröffentlicht:

Wir Ernst Ludwig usw. haben auf Grund des Artikels 5 des Gesetzes über die Regentschaft vom 26. März 1902 mit Zustimmung unsrer getreuen Stände verordnet: Artikel 1. Da der zur Zeit unserm Throne am nächsten stehende Agnat des Gesamthauses Hessen1 dauernd verhindert ist, die Regierung des Großherzogtums persönlich zu führen, so findet, im Falle sie auf ihn übergehn sollte, eine Regentschaft statt.2
(OV)


  1. Der am nächsten stehende Agnat ist Alexander Friedrich Landgraf zu Hessen-Kassel (-Rumpenheim) (1863–1945, Oberhaupt des Hauses 1918–1925).
  2. Mit dem möglichen Regenten ist Friedrich Karl Landgraf zu Hessen-Kassel (-Rumpenheim) (1868–1940, Oberhaupt des Hauses 1925–1940) gemeint. Friedrich Karl war Ende 1918 für zwei Monate nominell König von Finnland.
Belege
Empfohlene Zitierweise
„Gesetz über die Regentschaft im Großherzogtum Hessen, 21. Juli 1902“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/2163> (Stand: 21.7.2025)
Ereignisse im Juni 1902 | Juli 1902 | August 1902
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