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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

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Forderungen der akademisch gebildeten Lehrer im Großherzogtum Hessen, 13. April 1901

In Frankfurt am Main findet eine Versammlung der akademisch gebildeten Lehrer im Großherzogtum Hessen statt, die die „Wünsche des Lehrerstandes“ in einem Beschluss formuliert: Unter großem Dank an die hessische Regierung und die hessischen Ständekammern wird zur Kenntnis genommen, dass auf dem Weg zu einer Gleichstellung der akademisch gebildeten Lehrer mit Beamten gleicher Vorbildung mit dem am 1. April 1900 in Kraft getretenen Assessorengesetz und der darin festgelegten gleichen Vergütung eine weitere bedeutende Etappe erreicht worden sei. Mit Befremden habe die akademisch gebildete Lehrerschaft dagegen die Verhandlungen der Preußischen Abgeordnetenkammer vom 8. und 9. März 1901 verfolgt, die die Gleichstellung des höheren Lehrerstandes verweigert habe. Die akademisch gebildeten Lehrer Hessens erklären sich darin einig mit den Lehrern in ganz Deutschland, weiterhin die Gleichstellung mit den Richtern zu fordern.
(OV)

Belege
Empfohlene Zitierweise
„Forderungen der akademisch gebildeten Lehrer im Großherzogtum Hessen, 13. April 1901“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/3026> (Stand: 16.8.2024)
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