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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Einweihung des neuen Kollegiengebäudes in Gießen, 24. April 1880
In Gießen wird das durch Baurat Hermann Holzapfel (1817–1888) in den Jahren 1876 bis 1879 gebaute neue Kollegiengebäude der Universität (Neue Universität) in der Ludwigstraße eingeweiht. Mit der Errichtung der angrenzenden Gebäude für Chemie und Physik entsteht hier am Rande des damaligen Stadtgebietes ein neues Universitätsviertel.
Das Gebäude im Stil der Neorenaissance ersetzte das ursprüngliche, ab 1607 errichtete alte Kollegiengebäude am Brandplatz neben dem Zeughaus, das 1837 abgerissen und 1857 durch einen schlichten Neubau ersetzt worden war. 1880 bis 1904 war dort die Universitätsbibliothek beheimatet.1
Zwischen 1905 und 1907 erhielt das heute noch genutzte Universitätshauptgebäude rückwärtig einen Anbau, der die Aula beinhaltet.
(UH)
- Der Umzug der Universitätsbibliothek dauerte vom 16. August bis 14. September 1880. Das Gebäude am Brand teilte sich die Bibliothek bis 1891 mit dem Botanischen Institut. ↑
- Belege
- Eckhart G. Franz (Hrsg.), Die Chronik Hessens, Dortmund 1991, S. 270
- 375 Jahre Universität Gießen 1607–1982. Geschichte und Gegenwart. Ausstellungskatalog, Gießen 1982, S. 273-276
- Herman Haupt/Georg Lehnert, Chronik der Universität Gießen von 1607–1907, Gießen 1907, S. [40] f.
- Weiterführende Informationen
- Empfohlene Zitierweise
- „Einweihung des neuen Kollegiengebäudes in Gießen, 24. April 1880“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/6684> (Stand: 13.8.2024)
