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Hessen im 19. und 20. Jahrhundert

Selbstmord des Sprachwissenschaftlers Hermann Jacobsohn in Marburg, 27. April 1933
Der Marburger Sprachwissenschaftler und Direktor der Zentralstelle für den Sprachatlas des Deutschen Reiches und der Deutschen Mundartforschung, Prof. Dr. Hermann Jacobsohn (geb. 1879), begeht Selbstmord. Er wirft sich am Marburger Südbahnhof vor einen Zug, nachdem ihm am 25. April aufgrund des Gesetzes zur Wiederherstellung des Berufsbeamtentums vom 7. April 1933 seiner jüdischen Herkunft wegen Berufsverbot erteilt worden ist.
(OV)
- Belege
- Wilhelm Kessler, Geschichte der Universitätsstadt Marburg, 2. Aufl., Marburg 1984, S. 133
- Empfohlene Zitierweise
- „Selbstmord des Sprachwissenschaftlers Hermann Jacobsohn in Marburg, 27. April 1933“, in: Zeitgeschichte in Hessen <https://www.lagis-hessen.de/de/subjects/idrec/sn/edbx/id/1679> (Stand: 26.9.2024)
