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Nationalflagge (Großbritannien)

Schlagwörter

Kurhäuschen, an Stelle des Hauses am Mineralbrunnen

Zweigeschossiges Gebäude unter Walmdach

Das Kurhäuschen wurde 1826 nach etwa zweijähriger Vorverhandlungszeit an Stelle des 1824 abgerissenen Hauses am Mineralbrunnen errichtet. Wie dieses diente es zunächst für den Brunnenversand und als Wohnung des Brunnenwärters. Erst 1835 wurde es nach Plänen des damaligen Bauschreibers Jakob Westerfeld für den Restaurationsbetrieb ausgebaut. Dabei erhielt es an den beiden Schmalseiten zwei zeltartige Vorbauten, um dem Gebäude eine südländische Note zu verleihen. Im Inneren wurden zwei Küchen sowie mehrere Gästezimmer für die Sommersaison eingerichtet. Als Badehaus, wie ursprünglich angedacht, wurde es nicht genutzt. Seine Eignung als Kurhaus war ebenso begrenzt, da ein Kursaal fehlte. Daher kam es 1838 in unmittelbarer Nähe zum Bau des Brunnensälchens. Das Kurhäuschen hingegen galt als nicht mehr restaurierbar und wurde 1843 auf Abbruch versteigert.

Abbildungen

Vorschau
Das Kurhäuschen in Bad Homburg
Aquatintastich von 1839
(Historische Ansichten)

Baugeschichte

Erbauung
1826
Umbau
1835 (Ausbau zum Restaurationsbetrieb)
Abriss
1843

Lage

Vernetzung

Nutzen Sie die nachfolgenden Links, um vergleichbare Beispiele in den Orten der Kur aufzurufen.

Bereich
Gastronomie
Trägerschaft
öffentlich
Schlagwörter
Kurhäuser  

Nachweise

Empfohlene Zitierweise

„Kurhäuschen, an Stelle des Hauses am Mineralbrunnen“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1119> (aufgerufen am 14.05.2026)