Der Solesprudel war in den Jahren 1851-1854 erbohrt und anschließend von dem Apotheker Dr. Julius Hoffmann analysiert worden. Aufgrund seines hohen Chlor- und Kohlensäuregehaltes fand er in der damals populären Trinkkur keine Anwendung, sondern konnte nur als Gas- und Badequelle genutzt werden. 1898 wurde der Sprudel von dem Prager Ingenieur Prof. Steiner erneut erbohrt, wobei eine 12 Meter hohe Fontäne zu Tage trat. Das Wasser wurde danach von der Quelle direkt in das neue Kaiser-Wilhelms-Bad geleitet. Um 1960/61 erfolgte eine weitere Tiefenbohrung. Bis heute dienen seine Solebäder der Behandlung von Hauterkrankungen wie Neurodermitis oder Psoriasis.
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StA HG, E 41, Nr. 234, S. 5
Baeumerth, Fremde S. 196
Kurpark S. 37
Quurck, Kuranwendungen S. 92
„Solesprudel, vor der ehemaligen Molkenanstalt (heute Gasthaus am Römerbrunnen)“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1116> (aufgerufen am 08.05.2026)