Am 1. Oktober 1946 pachtete der Frankfurter Verein Hirnverletztenheim e.V. die 1898/99 erbaute Villa Wertheimber und richtete hier eine „Kuranstalt für Hirn-, Rückenmark- und Nervengeschädigte“ ein. Die beiden neben der Klinik gelegenen und aus der NS-Zeit stammenden, Baracken dienten hingegen als Flüchtlingsunterkünfte. Erst ab 1950 konnte eine von ihnen für Dauerpatienten genutzt und 1958 durch einen modernen Bettenhaus mit Therapieräumen ersetzt werden. 1969 wurde die Einrichtung in „Neurologische Klinik – Institut für Rehabilitation“ umbenannt. Zwar wurden noch 1999 umfangreiche Neubau- und Sanierungsmaßnahmen durchgeführt, dennoch wurde die Klinik 2003 geschlossen.
Nutzen Sie die nachfolgenden Links, um vergleichbare Beispiele in den Orten der Kur aufzurufen.
Walsh, Kurhotel S. 81
Krüger, Accatium S. 70, 72
„Neurologische Klinik (Hirnverletztenheim), Tannenwaldallee 50“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1104> (aufgerufen am 05.07.2026)