Schon 1849 versuchte die landgräfliche Regierung in Kooperation mit dem Frankfurter Bankier Amschel Mayer von Rothschild, Papiergeld auszugeben, was allerdings scheiterte. 1854 konzessionierte Landgraf Ferdinand den Frankfurter Bankier Raphael Erlanger mit der Gründung einer Notenbank. Erlanger übernahm die seit 1844 bestehende Pfand- und Leihanstalt, die mit den Gästen der Spielbank eine attraktive Kundschaft besaß. Das Unternehmen mit einem Kapital von 1 Mio. Gulden nahm 1855 seinen Betrieb auf. Nachdem Hessen-Homburg 1866 an Preußen gefallen war, konnte der Banknotenabsatz zunächst deutlich gesteigert werden, allerdings war die Bank 1875 gezwungen, auf das Notenbankprivileg zu verzichten. Sie wurde als Geschäftsbank und Tochtergesellschaft des Frankfurter Bankhauses Erlanger & Söhne weitergeführt. 1904 kam das Bankhaus Erlanger an die Dresdner Bank und 1929 wurde die Homburger Bank mit der Dresdner Bank verschmolzen.
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Deckert/Michel, Hauseigentümer S. 169
Drechsler, Papiergeldprojekt S. 118-121
Grosche, Geschichte 3 S. 82
Grosche, Geschichte 4 S. 459
„Landesbank, Louisenstraße 66“, in: Orte der Kur <https://www.lagis-hessen.de/de/odk/record/id/1276> (aufgerufen am 31.05.2026)