Klöster und Orden [Fenster schließen]

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Wilhelmiten

Ende des 12. Jahrhunderts gründen Freunde und Schüler des Eremiten Wilhelm von Malavalle (gestorben 1157), der südlich von Siena lebte, eine neue Gemeinschaft, die sich einem strengen Leben verpflichtet. Dieser Orden orientiert sich seit 1256 mit Zustimmung des Papstes Alexander (1254-1261) an der Benediktinerregel, nachdem er kurzzeitig zwangsweise mit den Augustinereremiten zusammengeschlossen worden war. Die Mönche sehen ihren Aufgabenbereich in der Predigt, im Messen lesen, Beichte hören, der Krankenfürsorge und im Unterrichten, weniger in der Almosensammlung und unterscheiden sich so von den Bettelorden.

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