Der Orden entsteht 1842 in Oberschlesien (Neiße). Dorothea Wolff und ihre Schwestern arbeiten seit 1832 in der Krankenpflege vor Ort (Choleraepidemie), orientieren sich am Vorbild der heiligen Elisabeth von Thüringen und geben sich 1842 eine Ordensregel. Die Bevölkerung gibt ihnen den Namen „Graue Schwestern“, da sie nur schlichte Kleidung aus grauem Tuch und einen grauen Hut tragen. Das Erbe der Eltern wird zum finanziellen Grundstock der Gemeinschaft, die schnell großen Zulauf erhält. Bereits 1859 gehören 11 Filialen mit 60 Mitgliedern zum Verein, der sich der ambulanten Krankenpflege widmet, er wird in diesem Jahr als Orden durch den Erzbischof von Breslau anerkannt. Um 1890 hat der Orden bereits über 300 Niederlassungen in Ost- und Westpreußen, Thüringen, Schweden, Norwegen, Dänemark und Italien. Nach dem Zweiten Weltkrieg werden die Schwestern aus Osteuropa vertrieben; viele lassen sich in Westdeutschland nieder, so auch in Hadamar.
» siehe auch Kongregation;