Nach der Reformation wird auf dem Konzil von Trient (1545 - 1563) mit einer Vielzahl an Maßnahmen versucht, die katholische Kirche zu erneuern und so die Gläubigen für den Katholizismus zurück zu gewinnen. Gefördert wird die Rekatholisierung, auch als Gegenreformation gekennzeichnet, in vielen Territorien durch die Festlegungen des Augsburger Religionsfriedens (1555), der die Entscheidung über die Konfession der Bevölkerung in die Hände der Landesherren im Deutschen Reich legt (cuius regio – eius religio).