Klöster und Orden [Fenster schließen]

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Prämonstratenser

Zu Beginn des 12. Jahrhunderts gründet der Adlige Norbert von Gennep aus Xanten nach einem Leben als Chorherr, Wanderprediger und Priester eine neue strenge Chorherrengemeinschaft, orientiert an den Regeln von Augustinus. Ein asketischer Lebensstil, Verzicht auf Besitz und Eigentum und die Arbeit in der Seelsorge und Betreuung der Bevölkerung prägen das Ordensleben. Den Namen erhält der neue Orden nach dem ersten Kloster der Gemeinschaft, das im Tal von Premontré entsteht. Er wird 1126 durch Papst Honorius II. bestätigt und breitet sich schnell in ganz Europa, auch im heutigen Hessen aus. Die Chorherren tragen ein weißes Gewand, das an ein weißes Bußgewand erinnern soll. An der Spitze des Gesamtordens steht ein Generalabt, dem die einzelnen Zirkarien = Provinzen, untergeordnet sind. Im Zentrum der Niederlassung steht eine Kirche, ein Stift, in der Chordienst gehalten wird. Früh bildet sich ein weiblicher Zweig des Ordens heraus, nachdem in der Anfangszeit häufig Doppelklöster existierten. Überwiegend adlige Personen treten diesem Orden bei, spenden und stiften umfangreiche Güter.

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