Die Kongregation wird nach dem Ersten Weltkrieg 1920 durch Dr. Wilhelm Berning, Bischof von Osmabrück, mit Unterstützung des Ordens der Schwestern von der göttlichen Vorsehung gegründet. Ihre Aufgaben sehen die Schwestern in der Mission, Seelsorge, Kinder- und Krankenbetreuung. Das Mutterhaus liegt in Meppen; 1922 lässt sich die Gemeinschaft in Graal-Müritz, nahe Rostock an der Ostseeküste, nieder. In der Zeit des Nationalsozialismus wird das Mutterhaus beschlagnahmt, die Schwestern müssen Meppen verlassen und ziehen in das bischöfliche Gut Nette in Haste bei Osnabrück um. Hier befindet sich heute das Zentrum des Ordens, der nach dem Zweiten Weltkrieg auch nach Schweden (Uppsala) und nach Südamerika (Paraguay, Brasilien) geht.