Als Gegenbewegung zur Reformation gründet im 16. Jahrhundert Ignatius von Loyola, ein spanischer Adliger, den Jesuitenorden und unterstellt ihn direkt dem Papst. Die Jesuiten sehen ihre Aufgabe in der Verbreitung und Festigung des katholischen Glaubens. Die Jesuiten entsenden Missionare in alle Kontinente und gründen Schulen in Europa. Sie engagieren sich in der Seelsorge und im Bildungsbereich, in der Priesterausbildung und der wissenschaftlichen Arbeit.