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Franziskanerinnen (Klarissen)

Franziskus von Assisi (1182-1226), Sohn einer reichen Patrizierfamilie in Siena, gibt als junger Mann sein privilegiertes Leben auf und verschenkt seinen Besitz an Bedürftige. Er lebt in Armut und sorgt für Kranke und Arme der Gesellschaft. Er vertritt radikale Ideen vom Wert und der Achtung aller Menschen, ohne Ansinnen von Geburt und Stand. Ebenso schätzt er die Natur in all ihrer Vielgestaltigkeit, der Tier- und Pflanzenwelt, Wasser und Gestein. In allem sieht er die Präsenz Gottes. Viele gleichgesinnte Menschen schließen sich ihm an und bilden eine Gemeinschaft, ebenso seine Schwester Clara. Ihr folgen viele ähnlich denkende Frauen. Die Mitglieder des Ordens verstehen sich als „minores“, das meint die einfachen, minderen Mönche und Nonnen, woraus sich der Begriff „Minoriten“ ableitet. Papst Innozenz III. erkennt 1210 den Orden der Franziskaner und den der Klarissen an. Die Ordensmitglieder verzichten auf eigenen Besitz und leben von Almosen und Geschenken (Bettelorden – Mendikanten). Sie betreuen die Armen, Kranken und Schwachen und verkündigen das Lob Gottes.

» siehe auch Franziskaner; Klarissen;

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