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Hessische Biografie

Portrait

Hedwig Burgheim
(1887–1943)

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GND-Nummer

119507226

Burgheim, Hedwig [ID = 4866]

* 28.8.1887 Leipzig, † 27.2.1943 Auschwitz Konzentrationslager, ermordet, jüdisch
Erzieherin, Seminarleiterin
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1915 Examen in Pädagogik an der Hochschule für Frauen in Leipzig
  • 1920 Ausbildungsleiterin am Fröbel-Seminar in Gießen
  • 1933 zwangspensioniert und Rückkehr nach Leipzig, organisiert die „jüdische Selbsthilfe“ der Israelitischen Religionsgemeinde, Aufbau und Leitung einer Haushaltungsschule, Vorsitzende des Israelitischen Kindergartens e.V.
  • 1943 Deportation
  • 1981 Errichtung der Verleihung der Hedwig-Burgheim-Medaille durch die Stadt Gießen
Familie

Vater:

Burgheim, Martin, Kaufmann

Mutter:

Bucky, Caroline, † 1938, Tochter des Israel Bucky und der Henriette, kamen 1868 aus Lissa bei Posen nach Leipzig und begründeten ein Textilgeschäft

Verwandte:

  • Karlovitz, Martha, geh. Burgheim <Schwester>, ermordet in Ravensbrück, verheiratet 6.3.1920 mit Max Karlovitz, * Konstantinopel 12.8.1891, ermordet in Auschwitz, Handelsvertreter aus Ungarn
Nachweise

Literatur:

  • Andrea Dilsner-Herfurth: Hedwig Burgheim. Leben und Wirken, hrsg. von Rolf und Brigitte Kralovitz, Leipzig 2008
Zitierweise
„Burgheim, Hedwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/119507226> (Stand: 27.2.2013)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde