Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Adolf Kindermann
(1899–1974)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

GND-Nummer

118905244

Kindermann, Adolf [ID = 8727]

* 8.8.1899 Neugrafenwalde (Böhmisches Niederland), † 23.10.1974 Frankfurt am Main, Begräbnisort: Königstein im Taunus, katholisch
Dr. theol.; Dr. phil.; Dr. jur. utr. – Theologe, Professor, Priester, Weihbischof
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 5.4.1924 Priesterweihe in Rom
  • Studium in Rom
  • Promotion zum Doktor der Theologie, Doktor der Philosophie und Doktor der Rechtswissenschaften
  • 1933 Advokat der Sacra Rota
  • Professor in Leitmeritz, Prag
  • Rektor des Deutschen Theologenkonvikts und Prodekan der Theologischen Fakultät in Prag
  • 1945 Betreuung der in Prager Lagern internierten Deutschen
  • 1946 durch Maximilian Kaller nach Königstein berufen und Leiter des Priesterreferats
  • 1948 Päpstlicher Hausprälat
  • Fortsetzung der „Königsteiner Anstalten“, des Albertus-Magnus-Kolleg, Aufbau und Leiter der Philosophisch-Theologischen Hochschule, Gründung der Bischof-Neumann-Schule und des Hauses der Begegnung in Königstein
  • 20 Jahre Gründer und Leiter der Kongresse „Kirche in Not“
  • 1962 Päpstlicher Protonotar
  • 1966 Titularbischof von Utimmira, Weihbischof von Hildesheim, Wahlspruch: „Hoffen gegen alle Hoffnung“
  • 1969 Großes Bundesverdienstkreuz

Werke:

  • Das landesfürstliche Ernennungsrecht, Warnsdorf: Opitz, 1933.
  • Die kirchenrechtliche Stellung systemisierter Katecheten in der ČSR. (Eine rechtlich-pastorelle Studie), Leitmeritz, 1937.
  • Die Not des Flüchtlings. Vortrag am Mainzer Katholikentag 1948, Königstein/Ts. : Priesterreferat [1948].
Nachweise

Literatur:

  • Kirche, Recht und Land. Festschrift für Weihbischof Dr. Adolf Kindermann, 1969;
  • Weihbischof Dr. Adolf Kindermann, Leben, Werk und Wirken, 1976;
  • hth., Hoffen gegen alle Hoffnung. Zum Tode von Bischof Dr. Adolf Kindermann. Geistlicher Führer der Vertrieben. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung vom 23.10.1974;
  • I.R., Weihbischof Adolf Kindermannwird in Königstein beigesetzt. „Vater der Vertriebenen“ starb mit 75 Jahren nach Krankheit. In: Taunus-Zeitung, S. 20

Bildquelle:

Taunus-Zeitung

Zitierweise
„Kindermann, Adolf“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118905244> (Stand: 24.5.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde