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Hessische Biografie

Portrait

Ludwig Edinger
(1855–1918)

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GND-Nummer

118687840

Edinger, Ludwig [ID = 1086]

* 13.4.1855 Worms, † 26.1.1918 Frankfurt am Main, jüdisch
Dr. med. – Mediziner, Neurologe, Geheimer Medizinalrat
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1872-1877 Studium der Medizin in Heidelberg und Straßburg
  • 1877-1882 Assistenzarzt in Gießen
  • 1881 Habilitation
  • Tätigkeiten in Berlin, Leipzig und Paris
  • 1883 als Arzt und Neurologe in Frankfurt am Main
  • 1886 Grundlagenforschung zur Anatomie und den Erkrankungen des Zentralen Nervensystems
  • 1902 Leiter der Spezialabteilung für Gehirnforschung am Senckenbergischen Pathologisch-Anatomischen Institut
  • 1914 wird das Institut der neu gegründeten Universität angeschlossen; das Ehepaar Ludwig finanziert das Institut weiterhin privat
Familie

Vater:

Edinger, Marcus, 1820-1879, Textilfabrikant in Worms

Mutter:

Hochstedter, Julie, aus Karlsruhe, gestorben 1894, Tochter des Dr. med. Hochstedter, Spitaloberarzt in Karlsruhe

Partner:

Verwandte:

  • Lindley, Dora, geb. Edinger <Tochter>, * Frankfurt am Main 1894, verheiratet 1921 mit Werner Lipschitz, Doktor der Philosophie und der Medizin, Professor für Pharmakologie in Frankfurt am Main, dann Istanbul
  • Edinger, Fritz <Sohn>
  • Edinger, Tilly <Tochter>, 1897-1967, Paläontologin
  • Riesser, Emilie, geb. Edinger <Schwester>, 1942 als hochbetagte Witwe in die Vernichtungslager in Osteuropa deportiert, verheiratet mit Jacob Riesser, evangelisch-konvertiert, Professor, Politiker
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

Wikimedia Commons (1909 porträtiert von Lovis Corinth, beschnitten)

Zitierweise
„Edinger, Ludwig“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118687840> (Stand: 13.4.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde