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Hessische Biografie

Portrait

Hans Erich Nossack
(1901–1977)

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GND-Nummer

11858877X

Nossack, Hans Erich [ID = 1737]

* 30.1.1901 Hamburg, † 2.11.1977 Hamburg
Schriftsteller
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1919 Abitur am Johanneum Hamburg
  • 1919-1920 studierte Kunstgeschichte und Literaturwissenschaft in Hamburg
  • 1920-1922 Studium der Rechtswissenschaft sowie der Staats- und Volkswirtschaftskunde in Jena und Mitglied der schlagenden Studentenverbindung Corps Thuringia
  • Tätigkeit als Hilfsarbeiter und kurzzeitiges Mitglied der KPD
  • 1923 Rückkehr nach Hamburg
  • 1925 Eheschließung mit Gabriele Knierer
  • Ausbildung zum Bankkaufmann, nebenberuflicher Dichter und Dramatiker
  • ab 1930 Mitglied der KPD
  • 1933 Eintritt in die väterliche Importfirma
  • übernahm später ganz die Firma
  • 1942 und 1944 publizierte Gedichte in der „Neuen Rundschau"
  • 1943 seine Tagebücher durch Bombenangriff vernichtet
  • ab 1947 Autor beim Wolfgang-Krüger-Verlag, Hamburg
  • 1948 erstmaliges Erscheinen seiner Werke in Frankreich
  • 1948 Erscheinen seines Prosatextes „Der Untergang"
  • 1949 Wahl in die Akademie der Wissenschaften und der Literatur, Mainz
  • 1949-1955 keine Publikationen wegen Differenzen mit seinem Verleger
  • 1950 Gründungsmitglied der Freien Akademie der Künste in Hamburg
  • 1955 Wechsel zum Suhrkamp Verlag und Publikation seines bis heute erfolgreichsten Romans „Spätestens im November"
  • 1956 Liquidation seiner Firma und freischaffender Schriftsteller in Aystetten
  • 1957: bekam die Ehrengabe des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie
  • 1961 einer der zwei Repräsentanten der bundesdeutschen Schriftsteller auf der Feier zum 100. Geburtstag von Rabindranath Tagore in Neu-Delhi
  • 1961 Georg-Büchner-Preisträger
  • ab 1961 Mitglied der Deutschen Akademie für Sprache und Dichtung, Darmstadt
  • 1962 Umzug nach Darmstadt
  • 1963 Gewinner des Wilhelm-Raabe-Preises
  • 1964-1968 Vizepräsident der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur
  • 1965 Umzug nach Frankfurt am Main
  • ab Dezember 1969 wieder in Hamburg ansässig
  • 1973 Orden Pour le mérite für Wissenschaften und Künste
  • 1973 Gewinner des Alexander-Zinn-Preises
  • 1974 Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes
Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Nossack, Hans Erich“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/11858877X> (Stand: 18.8.2017)
 
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