Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Portrait

Malwida von Meysenbug
(1816–1903)

Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Anzeigemodus umschalten Symbol: Druckansicht

Meysenbug, Malwida von [ID = 7342]

* 28.10.1816 Kassel, † 26.4.1903 Rom, evangelisch-reformiert
Schriftstellerin
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Rivalier von Meysenbug, Malwida
Wirken

Werdegang:

  • 1852 Erzieherin von Olga und Natalie Herzen in London
  • Reisen in Europa
  • 25.8.1870 in Luzern Trauzeugin von Richard Wagner und Cosima von Bülow
  • 1872 Eröffnung des Festspielhauses in Bayreuth, Bekanntschaft mit Friedrich Nietzsche
  • 1874 Übersiedlung nach Rom
  • 1876-1877 Lebens- und Arbeitsgemeinschaft mit Nietzsche, Paul Rée und Albert Brenner in Sorrent
  • 1877 endgültige Niederlassung in Rom

Werke:

  • Gesammelte Werke, hrsg. von Berta Schleicher, Stuttgart, 1922
  • Ausgewählte Schriften, hrsg. von Sabine Hering und Karl-Heinz Nickel, 2000
  • Mémoires d'une Idéaliste, Basel & Genf 1869, zahlreiche weitere Auflagen
  • Lebensabend einer Idealistin. Nachtrag zu den "Memoiren einer Idealistin" (2. Aufl. 1899)
  • Individualitäten, 1901
  • Eine Frau gegen ihre Zeit. Briefe an die Mutter (1850-1860), hrsg. von Hans Georg Schwark, 1985
  • Briefe an Johanna und Gottfried Kinkel 1849-1885, hrsg. von Stefania Rossi unter Mitarbeit von Yoko Kikuchi, 1982.
  • Friedrich Nietzsche, Correspondence avec Malwida von Meysenbug, Trad. de l'allemand, annot. et présenté par Ludovic Frère. Paris 2005
Familie

Vater:

Rivalier de Meysenbug, Ludwig Carl* Georg Philipp Freiherr, 1779-1847, Hofmarschall und Geheimer Kabinettsrat, kurhessischer Staatsminister

Mutter:

Hansell, Ernestine, 1784-1861

Partner:

  • Althaus, Theodor, 1822-1852, GND, politischer Schriftsteller. Verlobt 1844-1848

Verwandte:

  • Herzen, Olga <Pflegetochter>, verheiratet mit Gabriel Monod, Historiker, Tochter des Alexander Herzen, Sozialist und Revolutionär
Nachweise

Quellen:

  • Nachlaß: Weimar, Goethe-Schiller-Archiv; Nordrhein-Westfälisches StA Detmold.

Literatur:

  • NDB 17, 1994, S. 407-409 (Hiltrud Häntzschel)
  • Ingeborg Schnack, Lebensbilder aus Kurhessen und Waldeck 1830-1930 Bd. 5, 1955, S. 211-226 (Gisela Wagner)
  • Gabriel Monod, Nachruf. In: Malwida von Meysenbug, Memoiren einer Idealistin, Ausgabe 1903, Bd. 1, S. XXI
  • Georg Ploch, Geschichte einer Freundschaft. Malwida von Meysenbug und Romain Rolland. In: Hessische Heimat Nr. 5/8.3.1969, S. 17-18
  • Marlis Wilde-Stockmeyer, amore et pace - Lebensbild der Malwida von Meysenbug, geborene Rivalier. Bewegte und bewegende Frau ddes 19. Jahrhunderts mit Kasseler Wurzeln. In: Hugenotten, 75. Jg., 2011, S. 16-29

Bildquelle:

unbekannt, Malwida von Meysenbug , als gemeinfrei gekennzeichnet (beschnitten)

Zitierweise
„Meysenbug, Malwida von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118582054> (Stand: 26.4.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde