Landesgeschichtliches Informationssystem Hessen

Hessische Biografie

Lullus [ID = 4841]

* um 710, † 16.10.786 Hersfeld
Theologe, Erzbischof, Abt
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Lul
Wirken

Werdegang:

  • Mönch im Benediktinerkloster Malmesbury, Grafschaft Wiltshire, England
  • 737 bei einer Wallfahrt in Rom Begegnung mit Bonifatius
  • 738 in Fritzlar und Ohrdruf
  • um 740 Diakon des Bonifatius in der Frankenmission
  • Nach 747 von Bonifatius zum Priester geweiht
  • 752 Chorbischof
  • 753 bestätigt König Pippin Lullus als Bischof von Mainz
  • 754 Nachfolger des Bonifatius als Erzbischof in Mainz und Austrasien, 781 Pallium durch Papst Hadrian I.
  • Vergrößerung des Erzbistums Mainz um die Bistümer Büraburg und Erfurt
  • 769 Errichtung des Klosters Hersfeld, 775 Schutz durch Karl den Großen, das Breviarium Lulli dokumentiert den reichen Besitz
  • Entwicklung des Lullusfestes in Hersfeld als ältestes Volksfest Deutschlands

Funktion:

  • Mainz, Bischof, 0754-0782
  • Mainz, Erzbischof, 0782-0786
  • Hersfeld, Abt, 0769-0786
Nachweise

Bildquelle:

Lampert von Hersfeld, Das Leben des heiligen Lullus, S. 23. - Hersfelder Karlspfennig von 1073?

Zitierweise
„Lullus“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/118575260> (Stand: 16.10.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde