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Hessische Biografie

Portrait

Christian Gottfried Albert Traeger
(1830–1912)

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Traeger, Christian Gottfried Albert [ID = 16609]

* 12.6.1830 Augsburg, † 26.3.1912 Berlin, Begräbnisort: Berlin Dreifaltigkeitsfriedhof II, evangelisch
Jurist, Schriftsteller, Parlamentarier
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • 1838 Übersiedlung der Familie nach Naumburg
  • Abitur am Domgymnasium in Naumburg
  • 1848-1851 Studium der Rechts- und Staatswissenschaften an den Universitäten Halle an der Saale und Leipzig
  • ab den 1850er Jahren auch schriftstellerisch tätig
  • 1851 Auskultator
  • 1857 Gerichtsassessor
  • 1862-1875 Rechtsanwalt und Notar in Kölleda
  • 1875-1891 Rechtsanwalt und Notar in Nordhausen
  • Stadtverordneter in Nordhausen und Gründer des liberalen Wahlvereins in der Stadt
  • Januar 1874-Juli 1878 (für den Wahlkreis Reuß jüngere Linie), 11.6.1880-Oktober 1881 (in einer Nachwahl für den Wahlkreis Berlin 5: Innere Stadt, Nord) und Oktober 1881-26.3.1912 (1881-1884 für den Wahlkreis Berlin 4: Äußere Stadt, Ost, 1884-1887 für den Wahlkreis Liegnitz 1: Grünberg, Freistadt, 26.3.1887-26.3.1912 für den Wahlkreis Oldenburg 2: Varel, Jever) Mitglied des Deutschen Reichstages
  • 1878 erfolglose Kandidatur im Wahlkreis Reuß jüngere Linie gegen den Nationalliberalen Bernhard Jäger, 1881 im Wahlkreis Berlin 4 Sieger über August Bebel in der Stichwahl
  • 1879-1882, 1886-1888 und 1892-1912 Mitglied des Preußischen Abgeordnetenhauses, 1879-1882 für den Wahlkreis Wiesbaden 1 (Stadtkreis Frankfurt am Main), Deutsche Fortschrittspartei, 1886-1888 für den Wahlkreis Arnsberg 6 (Hamm, Soest), Deutschfreisinnige Partei, ab 1892 für den Wahlkreis Berlin 1, Deutschfreisinnige Partei, Freisinnige Volkspartei, Fortschrittliche Volkspartei, 1892 nachgewählt
  • 1887 und 1890 erfolglose Kandidaturen für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 1: Hofgeismar, Rinteln, Wolfhagen (Deutschfreisinnige Partei)
  • 1887 und 1890 erfolglose Kandidaturen für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Arnsberg 1: Wittgenstein, Siegen (Deutschfreisinnige Partei)
  • 1887 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 6: Hersfeld, Hünfeld, Rotenburg (Deutschfreisinnige Partei)
  • 1891 Rechtsanwalt und Notar in Berlin
  • 1908 Ernennung zum Geheimen Justizrat
  • 1912 erfolglose Kandidatur für den Deutschen Reichstag im Wahlkreis Kassel 7: Fulda, Gersfeld, Schlüchtern (Fortschrittliche Volkspartei)
  • 7.2.1912 eröffnete als Alterspräsident den letzten Reichstag des Kaiserreichs

Funktion:

  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1879-1882
  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1886-1888
  • Preußen, Abgeordnetenhaus, Mitglied, 1892-1912

Lebensorte:

  • Augsburg; Naumburg (Saale); Halle an der Saale; Leipzig; Kölleda; Nordhausen; Berlin
Familie

Partner:

  • Ritter, Caroline, † 1873, Heirat 1867, aus Magdeburg
Nachweise

Literatur:

Bildquelle:

various, Die Gartenlaube (1863) b 821, als gemeinfrei gekennzeichnet, Details auf Wikimedia Commons (beschnitten)

Zitierweise
„Traeger, Christian Gottfried Albert“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/117421650> (Stand: 26.3.2025)