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Hessische Biografie

Portrait

Max Heinrich Johannes Flesch
(1852–1943)

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GND-Nummer

116613939

Flesch, Max Heinrich Johannes [ID = 4947]

* 1.1.1852 Frankfurt am Main, † 6.5.1943 Theresienstadt (Konzentrationslager), evangelisch-lutherisch
Prof. Dr. med. – Arzt, Anatom, Gynäkologe
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Andere Namen

Weitere Namen:

  • Flesch, Maximilian Heinrich Johannes
Wirken

Werdegang:

  • Studium der Medizin in Würzburg und Berlin (bei Virchow)
  • 1872 Promotion in Würzburg
  • 1873 medizinische Approbation als Arzt, Privatdozent und Prosektor am Anatomischen Institut der Universität Würzburg
  • Tierarzneischule Bern
  • Professor für Anatomie und menschliche Entwicklungsgeschichte mit Lehrauftrag an der Universität Bern
  • 1887 Übersiedlung nach Berlin, gynäkologische Studien
  • 1888 Frauenarzt in Frankfurt am Main, Chirurg
  • General-Oberstabsarzt der Landwehr a.D., Leiter eines Kriegslazaretts
  • Mitgründer des „Ausschusses für Volksvorlesungen“, später Volksbildungsheim
  • lebte in der NS-Zeit in Hochwaldhausen in Oberhessen, wurde nach Theresienstadt deportiert

Werke:

  • Die Hauspflege. Ihre Begründung und Organisation in Hauspflege-Vereinen. Jena: Fischer, 1901.
  • Geschlechtskrankheiten und Rechtsschutz. Betrachtgn vom ärztlichen, juristischen und ethischen Standpunkt / Max Flesch; Ludwig Wertheimer. Jena: Fischer, 1903.
  • Ueber den Blutzuckergehalt bei Morbus Basedowii und über thyreogene Hyperglykämie. Tübingen, 1913.
  • Die Frauen und die Geschlechtskrankheiten. Gautzsch bei Leipzig: Dietrich, 1913
  • Die Entstehung der ersten Lebensvorgänge. Vortrag gehalten in der Wiss. Vereinigung der Sanitätsoffiziere zu Lille am 26. Mai 1915. Jena: Fischer, 1915.
  • Untersuchungen zur Dynamik der Steckschüsse. Jena: Fischer, 1917.
  • Dr. med. Jacob Gustav Adam Flesch. 2. Juni 1819 bis 28. Nov. 1892. Ein Erinnerungsblatt zum 2. Juni 1919 / von Max Flesch. [s. l.] : [s. n.] , 1919.
  • Gehirn und Veranlagung des Verbrechers. Beiträge zur Aufhebung der Todesstrafe und zur Einführg eines Verwahrungsgesetzes. Im Anschluss an die Besprechung interessanter Rechtsfälle. Berlin: W. de Gruyter & Co., 1929.
  • 1870-1871 und 1914-1918. Von der Verwundeten- und Krankenpflege in zwei Kriegen. Aus eigenen Erinnerungen / Max Flesch. Frankfurt am Main: Kern & Birner, 1930.
Familie

Vater:

Flesch, Adam, 1819-1892, Arzt in Frankfurt am Main

Mutter:

Creizenach, Florentine, 1832-1894

Partner:

Nachweise

Literatur:

Zitierweise
„Flesch, Max Heinrich Johannes“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116613939> (Stand: 6.7.2018)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde