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Hessische Biografie

Portrait

Adolph Wilhelm von Krosigk
(1609–1665)

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Krosigk, Adolph Wilhelm von [ID = 1534]

* 26.7.1609 Dessau, † 1665, evangelisch-reformiert
Geheimer Rat, Minister, Gesandter, Capitain, Hofmeister
Andere Namen | Wirken | Familie | Nachweise | Leben | Zitierweise
Wirken

Werdegang:

  • imm. Wittenberg 1624, Bourges 1630 (Praeses der Germanischen und Belgischen Nation)
  • Sommer 1632 Capitain des Herzog Wilhelm von Sachsen-Weimar
  • 1636 in Diensten Landgraf Wilhelms V. von Hessen-Kassel, dann Hofmeister Wilhelms VI.
  • später (1638) Geheimer Rat
  • November 1642 bis November 1643 am französischen Hof
  • 1644-1649 Gesandter beim Westfälischen Friedenskongreß
  • 1649 Reisebegleiter des Erbprinzen Wilhelm zu seiner Hochzeit nach Berlin
  • 1650-1652 Resident in Wien
  • 1653/1654 Gesandter beim Reichstag in Regensburg
  • Präsident des Geheimen Rats in Kassel
  • 1634 Mitglied der Fruchtbringenden Gesellschaft, der "Zerstöbernde, der Zweihundertachtundvierzigste"
  • Frei- u. Pannierherrenstand für das Reich und die Erblande: 2.3.1656
Familie

Vater:

Krosigk, Christoph von, 1576-1638, Anhalt. Hofmarschall, Hauptmann zu Dessau, Unterdirektor des Anhaltinischen Landtags, Herr auf Gnölbs, Hohnsdorf, Alt- u. Neusandersleben, kauft Beesedau und Marienthal, verkauft Marienthal an seinen Bruder, Sohn des Adolf von Krosigk und der Martha von Dachröden

Mutter:

Peblis (Pöblitz), Katharina Elisabeth von, † Sandersleben 14.1.1653, Tochter des Wilhelm von Peblis, Markgräfl. Badischer Geheimer Rat und Statthalter, dann Kurpfälz. Geheimer Rat, Kirchenpräsident, und der Johanna von Ettler

Partner:

  • Schärffenberg, Anna Polyxena Freiin von, *Wien 31.8.1617, † nach 1654, Heirat 1654, verheiratet I. 1637 mit Hans Sigmund Graf von Fünffkirchen, † Wien 1647, Tochter des Gotthard Freiherr von Schärffenberg, Ksl. Kämmerer, Oberst über ein Deutsch-Meister. Regiment, kauft die Herrschaft Brandeck, und der Anna Susanna Kielmann von Kielmannsegg

Verwandte:

  • Flasching, Sophie Polyxena von, geb. von Krosigk <Tochter>
Nachweise

Quellen:

  • Datenblatt der Familie von Krosigk, mitgeteilt von Dedo Graf Schwerin von Krosigk, 2009.

Literatur:

Leben

In einem Brief der Przn. Emilie an Wilhelm, Kassel, 12.8.1647, macht sie sich über die Tändeleien zwischen Krosigk und Fräulein von Uffeln lustig.1 Bis zum Herbst 1649 wird von Krosigk als unverheiratet in den Briefen genannt. Er wird in Wien geheiratet habe.


  1. Vgl. Familienbriefe der Landgräfin Amalie Elisabeth, 227.
Zitierweise
„Krosigk, Adolph Wilhelm von“, in: Hessische Biografie <https://www.lagis-hessen.de/pnd/116556161> (Stand: 26.7.2017)
 
Hessisches Landesamt für Geschichtliche Landeskunde